Vorgezogene Übernahme der Dresdner Bank ohne Auswirkungen auf Stellenabbau

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Die überraschende Ankündigung, dass die Dresdner Bank ein halbes Jahr früher und dann auch noch zur Hälfte des ursprünglichen Preises an die Commerzbank verkauft wird, ändert nach Auskunft einer Commerzbank-Sprecherin nichts am geplanten Stellenabbau.

Bei der Ankündigung der Übernahme Anfang September hatte die Commerzbank mitgeteilt, dass bis 2011 keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden sollen. Auf Deutsch: Die bis zu 9.000 MItarbeiter, die im Zuge der Fusion ihren Arbeitsplatz verlieren werden, können mit hohen Abfindungen rechnen, wenn sie freiwillig gehen.

Bereits Mitte September hatte die Commerzbank die erste Führungsebene mit zunächst 56 "Executives" für die Bereiche Privatkunden, Mittelstand, Corporates & Markets, Mittel- und Osteuropa, Commercial Real Estate sowie Service- und Steuerungseinheiten ernannt. 40 kommen von der Commerzbank, 15 von der Dresdner Bank und einer von außen.

Anfang November wurden dann 370 Kandidaten für die zweite Führungsebene ausgewählt. Aus der neuen zweiten Führungsebene kommen knapp 60% aus der Commerzbank und gut 40% aus der Dresdner Bank.

"In Kernbereichen wie dem Privatkundengeschäft sind die Positionen in etwa je zur Hälfte mit Kollegen der Commerzbank und der Dresdner Bank besetzt worden", sagte Eric Strutz, Personalvorstand der Commerzbank.

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