☰ Menu eFinancialCareers

Jobwechsel: Fondsgesellschaften auf Jobmarkt aktiv

Einige europäischen Fondsgesellschaften wie Standard Life Investments oder F&C kündigten in der vergangenen Woche personelle Wechsel insbesondere in der mittleren Führungsebene an.

So wurde Mark Connolly zum Vertriebsdirektor der Fondsgesellschaft Standard Life Investments (SLI) ernannt. Dies berichtet der Brancheninformationsdienst “Der Fonds.com”.

Mit der Besetzung dieser neu geschaffenen Stelle will SLI, die Fondstochter des britischen Versicherungskonzerns Standard Life, eigenen Angaben zufolge vor allem das Neugeschäft ankurbeln und die Marktstellung der Gesellschaft in Europa weiter ausbauen.

Marc Connolly wird in seiner neuen Position in erster Linie für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Geschäftsentwicklung verantwortlich sein, wobei er sich sowohl um Publikumsfonds als auch um das institutionelle Geschäft zu kümmern hat. Connolly berichte künftig direkt an SLI’s Vorstandschef Keith Skeoch.

Vor seinem Wechsel zu SLI war Marc Connolly als Chef des Europa-Vertriebs bei der Deutschen Asset Management (DeAM) tätig. Nach nur drei Monaten musste er jedoch aufgrund von internen Umstrukturierungen die Deutsche-Bank-Tochter wieder verlassen.

Im November 2004 hatte ihn der damalige Europa-Chef Paul Manduca, inzwischen ebenfalls nicht mehr bei DeAM tätig, zur DeAM geholt. Vor seinem Wechsel zu den Frankfurtern im November vergangenen Jahres war Connolly zwei Jahre als Direktor für das institutionelle Fondsgeschäft bei der Fondsgesellschaft Insight Investment tätig.

Bis 2002 war er ganze 18 Jahre in gleicher Position bei der Fondsgesellschaft Rothschild Asset Management tätig, die er im Zuge des Zusammenschlusses mit Insight Investment verließ.

Die Experten des Branchendienstes Fundresearch wollen in Erfahrung gebracht haben, dass Peter Sartori die Credit Suisse Asset Management in Sydney in Kürze verlassen werde. Sartori ist bislang in der Australischen Hauptstadt für die Credit Suisse für den gesamten asiatischen Raum bis auf Japan zuständig.

Mit Boon-Hong Yeo steht Fundresearch zufolge auch sein Nachfolger bereits fest. Die vergangenen drei Jahre hat Yeo sehr eng mit Peter Sartori zusammengearbeitet. Boon-Hong Yeo ist seit 2002 bei der Credit Suisse Asset Management. Er begann seine Karriere 1994 bei Indosuez Asset Management. Danach folgten Stationen bei Credit Lyonnais und AIB Govett.

Neuer Direktor für japanische Aktien bei F&C Asset Management wird zum 20. Juni 2005 Adrian Hickey. Der 39-jährige wird er in dieser Eigenschaft das im Oktober vergangenen Jahres gegründete sechsköpfige Pazifik-Team der britischen Fondsgesellschaft F&C in London verstärken.

Die Stelle als Direktor für japanische Aktien wurde den Angaben F&C’s zufolge im Rahmen von Umstrukturierungen geschaffen. Hickey wird das Pazifik-Team vor allem bei der Auswahl und Analyse japanischer Aktien unterstützen, jedoch zunächst noch nicht das Management eines speziellen Fonds übernehmen. Hickey wird direkt an Mike Hanbury-Williams, Leiter des Pazifik-Teams, berichten.

Seine Laufbahn startete Adrian Hickey im Jahr 1991 als Analyst und Portfoliomanager bei Scottish Equitable. Fünf Jahre später wechselte Hickey nach Tokio zur Commerz International Capital Management, wo er bis zum Jahr 2000 als Aktienanalyst beschäftigt war.

Danach kehrte er nach London zurück und leitete bis Ende 2003 das Team für japanische Aktien bei der später von Aberdeen Asset Management übernommenen britischen Fondsgesellschaft Edinburgh Fund Managers. Seit November 2003 ist er im Bereich Pensionsfonds für den Ölkonzern Shell tätig.

Exklusiven Nachforschungen des Brancheninformationsdienstes “FONDS professionell” zufolge wird der 43-jährige Rainer Schröder zum 1. Juli 2005 neuer Deutschland-Chef des britischen Fondshauses Threadneedle. Schröder wird dort den Angaben zufolge für den Vertrieb sowohl an institutionelle als auch an private Kunden verantwortlich sein.

Derzeit ist Schröder noch Geschäftsführer von Invesco Deutschland. Diese Stelle hat er seit dreieinhalb Jahren inne, nachdem er von seiner damaligen Aufgabe als Leiter des Renten-Portfoliomanagements in die Geschäftsführung wechselte und dort für den Vertrieb zunächst in Deutschland, seit gut einem Jahr auch in Österreich und der Schweiz, verantwortlich zeichnete. Insgesamt steht Schröder seit über 10 Jahren in den Diensten Invescos.

Die einzige Meldung einer großen Investmentbank in dieser Woche kommt von Goldman Sachs: Peter Weinberg ist nicht länger Chef des Europageschäfts von Goldman Sachs. Der nach New York zurückkehrende Weinberg wird gemeinschaftlich durch Scott Kapnick und Michael Sherwood ersetzt. Kapnick verantwortet bislang in New York das Investment-Banking der drittgrößten US-Investmentbank, Sherwood leitet in London den Bereich Staatsanleihen.

Und auch aus deutschen Landen kommt eine Meldung über personelle Veränderungen im Bankenbereich: Auch Vorstandsmitglied Hubert Beckmann wird nach Vorstandschef Herbert Süß, der künftig die Geschicke der SachsenLB lenken wird, die Ostsächsischen Sparkasse Dresden verlassen. Beckmann wechselt zurück zur WestLB, für die er bereits bis 1998 tätig war, und übernimmt spätestens am 1. Januar 2006 den Vorstandsvorsitz der Westdeutschen Immobilienbank in Mainz.

Kommentare (0)

Comments

Ihr Kommentar wird gerade geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung wird es live gestellt.

Antworten

Pseudonym

E-Mail

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier