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Kein Prädikat: Viele Bachelor- und Master-Studiengänge taugen kaum für die Praxis

Die Bachelor- und Master-Studiengänge wurden u.a. eingeführt, um die Studenten besser auf das Berufsleben vorzubereiten. Doch nach einer neuen Untersuchung des Gütersloher Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) verdienen die meisten Studiengänge nur das Prädikat: bedingt praxistauglich.

Für die Studie hat das CHE insgesamt 1540 Studiengänge aus den Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften bewertet. In die Bewertung gingen die Kriterien Praxistauglichkeit sowie die Vermittlung von Methodenwissen und Sozialkompetenzen ein. Die besseren Studiengänge erhielten drei Sterne und die schlechteren nur einen Stern.

Lediglich 19 Prozent aller untersuchten Studiengänge erhielten die Bestnote drei Sterne, während 17 Prozent nur einen Stern bekamen. Dabei schnitten die Fachhochschulen deutlich besser als die Unis ab. So qualifizierten sich von den Fachhochschul-Studiengängen immerhin 24 Prozent für die Bestnote, während es von den Uni-Studiengängen lediglich 5 Prozent waren. Darüber hinaus schnitten die Bachelor- besser als die Master-Studiengänge ab.

Im Fach Betriebswirtschaftslehre konnten zumindest die Bachelor beim Praxisbezug punkten, wo über 40 Prozent der Studiengänge drei Sterne erhielten. Bei den Master-Studiengängen gelang dies weniger als 10 Prozent. Bei der Vermittlung methodischer und sozialer Kompetenzen gelang dies durchweg weniger als 10 Prozent.

“Bei der Vermittlung beschäftigungsrelevanter sozialer und methodischer Kompetenzen ist in der Gestaltung von Studiengängen noch deutlich Luft nach oben”, kommentierte der Verfasser der Studie Gero Federkeil die Ergebnisse.

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