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Das ultimative Ranking: Welche Bank in Deutschland am besten zahlt und wo die Mitarbeiter ihr Geld wert sind

Nachdem die wichtigsten Banken in Deutschland ihre Geschäftszahlen für die ersten neun Monate des Jahres vorgelegt haben, ist wieder einmal die Zeit für unser ultimatives Ranking gekommen: Wer zahlt am besten und wo sind die Mitarbeiter ihr Geld wert?

Gerade in dieser Woche hat die Unicredit ihre puterroten Geschäftszahlen vorgelegt. Über 9 Mrd. Euro hat der italienische Finanzkonzern in den ersten neun Monaten des Jahres verloren. Aus diesem Grund setzen die Italiener den Rotstift beim Personal an – auch in Deutschland.

So sollen bei der Münchner Tochter Hypo Vereinsbank (HVB) in den kommenden Jahren 1000 der noch knapp 20.000 Mitarbeiter ihren Schreibtisch räumen. Und das, obwohl die HVB-Mitarbeiter unter allen großen Banken in Deutschland ihrem Arbeitgeber das meiste Geld einbringen. Jeder Beschäftigte generierte einen Vorsteuergewinn von durchschnittlich gut 100.000 Euro, wobei sich das Investmentbanking als wahre Goldgrube entpuppte. Dennoch werden auch hier 220 Stellen abgebaut.

Dagegen schafft es die Deutsche Bank mit einem Pro-Kopf-Gewinn von gut 56.000 Euro gerade einmal auf einen mittleren Rang und wird sogar von dem Wiesbadener Immobilienfinanzierer Aareal Bank in den Schatten gestellt. Dies liegt zum einen an dem schlechten Ergebnis des Investmentbankings beim deutschen Branchenprimus und zum anderen an der Integration der Postbank mit über 20.000 vergleichsweise bescheiden bezahlten Mitarbeitern.


Quelle: Geschäftsberichte

Doch diese beiden negativen Effekte scheinen sich auf die Spitzenposition der Deutschen Bank bei der Bezahlung kaum auszuwirken. So ließ der deutsche Branchenprimus für jeden seiner gut 100.000 Mitarbeiter durchschnittlich gut 100.000 Euro springen, wobei indes ein erklecklicher Teil an die Investmentbanker des Hauses an der London Wall in der britischen Hauptstadt überwiesen werden dürfte. Denn stolze 41 Prozent der gesamten Personalkosten entfallen bei der Deutschen Bank auf die gut 15.000 Investmentbanker.

Trotz des hohen Gewinns pro Kopf zeigt sich die HVB bei der Bezahlung traditionell eher zugeknöpft. So wandte die Münchner Bank für jeden ihrer Banker nur gut 70.000 Euro auf, was rund 30.000 Euro weniger als bei der Deutschen Bank sind.

Die Commerzbank schneidet bei den Personalkosten pro Kopf am schlechtesten ab und zahlte damit sogar weniger als die Landesbank Berlin, zu der auch die Berliner Sparkasse gehört.


Quelle: Geschäftsberichte

Das einzige Institut im Ranking mit einem Verlust ist die Landesbank Berlin, die daher auch mit über 90 Prozent die schlechteste Kostenertragsquote aufweist. Doch auch die Commerzbank mit 82,1 Prozent und die Deutsche Bank mit 80,8 Prozent schneiden recht schwach ab. Falls sich die Ertragslage bei beiden Instituten nicht auf absehbare Zeit bessern sollte, werden die beiden größten deutschen Banken auf Dauer nicht mehr an zusätzlichen Stellenstreichungen vorbeikommen. Besonders kostenbewusst wirtschaften dagegen die HVB und die Aareal Bank. Damit scheinen die Mitarbeiter bei der HVB und der Aareal Bank ihr Geld wert zu sein.


Quelle: Geschäftsberichte

Kommentare (3)

Comments
  1. Wirklich aussagekräftig ist das ja nicht. Mich würde zum Beispiel interessieren, was die Leute in verschiedenen Banken im Corporate Banking verdienen.

  2. Mich wuerde interessieren, was eure Muetter so verdienen.

  3. Die offiziellen Gehälter sind sowieso nur formal :-) Wirklich interessant ist doch, wieviel Kohle man scheffelt, wenn man seine privaten laufenden Positionen schließt …..muahhaaaa

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