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900 Commerz-Banker weniger

Die Commerzbank konkretisiert die Zahl der abzubauenden Stellen. Die bittere Wahrheit für die Banker: 900 von ihnen werden wohl ihren Job verlieren.

Wie eFinancialCareers im Mai berichtete, sieht der Vorstand der Commerzbank in der Übernahme des Immobilienfinanzierers Eurohypo die Chance, Synergieeffekte durch Stellenabbau im Back-Office-Bereich zu erzielen. Nun haben die Frankfurter die Höhe des geplanten Stellenabbaus genannt.

Demzufolge werden 900 der nach rund 6.000 in den vergangenen Jahren bereits abgebauten Stellen noch 27.100 deutschen Mitarbeiter des Kreditinstituts wohl ihren Job verlieren. Dies betrifft 450 Mitarbeiter im Kreditgeschäft und noch mal so viel im IT-Bereich.

Commerzbank-Vorstand Achim Kassow begründet dies mit zu hohen Kosten für den administrativen Bereich: “Um neue Kunden und Marktanteile zu gewinnen, brauchen Sie gute Beratung und überzeugende Preise. Und um gute Preise anbieten zu können, ist eine effiziente und kostengünstige Administration zwingend.”

Und genau da sieht der Commerzbank-Vorstand sein Institut noch nicht am Ziel: “Deshalb trennen wir jetzt konsequent die Aufgaben des Vertriebs von denen der Administration. Die Filialen müssen entlastet werden, um sich auf die Beratung der Kunden konzentrieren zu können,” so Kassow weiter.

Die Kreditsachbearbeitung für Privat- und Geschäftskunden von Commerzbank und Eurohypo wird künftig auf einer gemeinsamen Plattform in einer neuen Einheit mit dem Namen ZRK – das steht für Zentrales Geschäftsfeld Retail Kreditgeschäft – erfolgen.

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