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Neue Hoffnung für BHF Bank-Mitarbeiter: Deutsche Bank will Tocher an Kleinwort Benson verkaufen

Mit dem Abblasen des Verkaufs der BHF Bank an die Liechtensteiner LGT Bank schienen sich die schlimmsten Befürchtungen der Mitarbeiter zu bewahrheiten. Denn Mangels eines Käufers plante die Deutsche Bank die ehemalige Sal. Oppenheim-Tochter in den Finanzkonzern zu integrieren.

Da jedoch beträchtliche Überschneidungen der BHF Bank mit den Geschäften der Muttergesellschaft bestehen, würde dies auf einen Kahlschlag unter den noch etwa 1500 Mitarbeitern hinauslaufen. Doch jetzt scheint sich eine neue Verkaufslösung anzubahnen.

Die Deutsche Bank teilte am heutigen Donnerstag (7. Juli) mit, exklusiv Verkaufsverhandlungen mit Kleinwort Benson aufzunehmen. Die Londoner Privatbank wurde nach der Übernahme der Dresdner Bank von der Commerzbank vom belgischen Finanzinvestor RHJ International übernommen, der vom ehemaligen Dresdner Bank-Vorstand Leonhard Fischer geführt wird.

Laut Branchenbeobachtern würde Kleinwort Benson mit der Übernahme bei dem Aufbau einer unabhängigen Privatbankengruppe einen großen Schritt vorankommen. So hieß es denn auch in der Mitteilung der Deutschen Bank: “Durch die BHF Bank wird das Angebot der Kleinwort Benson Group in Großbritannien, Irland und den Kanalinseln auf den deutschen Markt ausgeweitet.”

Bislang ist RHJ International in Deutschland bereits an der Berliner Quirin-Bank beteiligt. Nach Medieninformationen sind 500 Mio. Euro als Verkaufspreis im Gespräch. Dies wäre mehr als die Deutsche Bank bei einer Veräußerung an die LGT Group erzielt hätte, jedoch weniger als der Buchwert.

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