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Allianz übertrifft Erwartungen und streicht beim Personal – Asset Management besonders lukrativ

Mit einem Konzerngewinn von rund 4 Mrd. Euro von Januar bis September übertraf die Allianz die Erwartungen – trotz einer Steuernachzahlung in Höhe von 100 Mio. Euro. Laut den am heutigen Mittwoch (10. November) veröffentlichten Geschäftszahlen fiel allein im dritten Quartal ein Überschuss von knapp 1,3 Mrd. Euro an. Beim Umsatz legte der Versicherungskonzern im dritten Quartal um 11,4 Prozent auf 24,5 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu.

“In den ersten neun Monaten haben wir unser operatives Ergebnis um 19,8 Prozent auf 6,1 Mrd. Euro gesteigert. Nach dieser starken Leistung erwarte ich, dass unser operatives Ergebnis für das Gesamtjahr am oberen Ende des Zielkorridors liegen wird. Dieser beläuft sich auf rund 7,2 Mrd. Euro, plus oder minus 500 Mio. Euro. Außerdem werden wir 2010 voraussichtlich wieder einen Gesamtumsatz von mehr als 100 Mrd. Euro erzielen. Diese Marke hatten wir zuletzt im Jahr 2005 erreicht”, sagte Allianzchef Michael Diekmann.

Als wichtige Geldquelle erwies sich das Asset Management. Allein in diesem Segment verdoppelte sich der Quartalsüberschuss von 146 Mio. Euro im dritten Quartal 2009 auf 281 Mio. Euro von Juli bis September 2010. Binnen Jahresfrist kletterten das verwaltete Anlagevermögen um 25,5 Prozent auf 1,443 Mrd. Euro. Dabei trat der Konzern auch weiterhin auf die Kostenbremse. Denn die Aufwands-Ertragsquote verbesserte sich von 59,1 auf 58,5 Prozent.

“Das Asset Management-Segment zeigte erneut eine herausragende Leistung. Es trug im dritten Quartal mehr als ein Fünftel zum Gruppenüberschuss bei. Unser operatives Ergebnisziel für das Gesamtjahr wurde bereits nach neun Monaten übertroffen”, ergänzte Allianz-Vorstand Oliver Bäte.

Trotz der erfolgreichen Geschäftsentwicklung streicht die Allianz auch weiterhin Mitarbeiterstellen. So sank die Zahl der Mitarbeiter sei Jahresbeginn um 1,2 Prozent auf 151.358 Beschäftigte. Dabei wurde im Inland überproportional gekürzt, wo die Mitarbeiterzahl sogar um 1,7 Prozent auf 48.233 Beschäftigte abnahm. Im Ausland sank die Mitarbeiterzahl um 1 Prozent auf 103.125 Beschäftigte.

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