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Was Credit Suisse-Chef Brady Doughan von den Gehältern seiner Mitarbeiter hält

Mit Personalkosten von über 291.000 Franken pro Mitarbeiter zählt die Credit Suisse in der Schweiz und international zu den grosszügigsten Arbeitgebern der Branche. In einem Interview mit der Berner Zeitung verteidigt der Spitzenbanker die Vergütungen seiner Kollegen mit dem internationalen Kampf um die besten Talente.

“Ich kann Ihnen versichern, dass auf dem Arbeitsmarkt für Banker ein sehr intensiver Wettbewerb herrscht”, sagte Doughan und ergänzte: “Wie loyal auch immer ein Mitarbeiter sein mag: Erreicht der Lohnunterschied ein gewisses Ausmass, dann wechselt der Mitarbeiter zur Konkurrenz. Und ich kann Ihnen versichern: Unsere Mitarbeiter sind begehrt bei global tätigen und bei Schweizer Banken.”

Die Entgegnung der Berner Zeitung, wonach die Saläre von einem Kreis von Bankern gegenseitig künstlich hochgehalten würden, wies Doughan zurück. Im Interesse der Aktionäre würden keine Vergütungen oberhalb des Marktüblichen gewährt. “Wir sind diesbezüglich kein Preistreiber. Wir richten uns nach den Löhnen aus, die guten Leuten weltweit bezahlt werden”, ergänzte der CS-Chef.

Das Vergütungssystem der CS bezeichnete Doughan als eines “der besten in der Branche”. Es sei auf den langfristigen Erfolg des Unternehmens ausgerichtet, weshalb der Anteil aufgeschobener Vergütungsbestandteile vergleichsweise hoch ausfalle.

“Dieser aufgeschobene Lohnanteil wird nur ausbezahlt, wenn die von den Mitarbeitern getätigten Geschäfte auch längerfristig gewinnbringend sind. Rund 7000 unserer Mitarbeiter haben solche Entschädigungsregeln. Zudem erhalten unsere Mitarbeiter Aktien, nicht aber Optionen mit ihren grossen Hebelwirkungen”, betonte Doughan.

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