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Banker erwarten Rückgang der Beschäftigtenzahlen

Die Finanzkrise schlägt immer mehr Bankern auf den Magen. Nicht nur Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann machen die schlechten Nachrichten (und das Essen) zu schaffen, auch die von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft befragten Manager bei 121 Banken in Deutschland stellen sich auf härtere Zeiten ein.

Im Bankensektor ist ein Rückgang der Beschäftigung absehbar, heißt es im “Bankenbarometer 2008”. 30 Prozent der im Dezember befragten Geldmanager wollen in den kommenden sechs Monaten die Zahl der Mitarbeiter reduzieren, so die Beratungsgesellschaft. Im Mai waren es lediglich 13 Prozent.

Dagegen denken nur noch 13 Prozent der befragten Bank nach, zusätzliche Mitarbeiter einzustellen. Ein gutes halbes Jahr früher taten das aber noch 34.

Besonders betroffen vom Beschäftigungsabbau sind demnach Auslandsbanken. Aber auch bei Sparkassen, Großbanken, Landesbanken und Genossenschaftsbanken stehen die Zeichen auf Stellenabbau. Lediglich Privatbanken und Regionalbanken rechnen der Umfrage zufolge mit einem konstanten Personalbestand.

Dass auch Banker nur Herdentiere sind, beweist eindrucksvoll die Frage nach den besten Perspektiven. Das Firmenkundengeschäft, das Retail-Banking und die Vermögensverwaltung stehen hoch im Kurs. Dagegen bewertet mehr als die Hälfte der Befragten die Perspektiven des Wertpapierhandels als eher schlecht.

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