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Fall Sal. Oppenheim: Wertpapierverwahrung der BHF geht an US-Bank

Bei Sal. Oppenheim kommt keine Langweile auf. Das Wertpapierverwahrgeschäft (Custody) der Sal. Oppenheim-Tochter BHF-Bank geht an die Bank of New York Mellon, die damit ihre Position in Europa stärkt. Für das Custody-Geschäft soll die US-Bank laut dem Handelsblatt über 250 Mio. Euro zahlen.

In dem Geschäftsbereich der BHF-Bank verwalten rund 300 Mitarbeiter ein Wertpapiervolumen von etwa 300 Mrd. Euro. Die Bank of New York Mellon ist bereits in der Sparte Custody stark aufgestellt. Zu den erworbenen Teilen soll auch das Depotgeschäft der BHF-Bank gehören.

Sal. Oppenheim-Übernahme verzögert sich

Unterdessen verzögert sich die endgültige Übernahme von Sal. Oppenheim durch die Deutsche Bank um einige Tage. Das formale Ende der einst größten Privatbank Europas werde frühesten Mitte kommender Woche erfolgen. Ursprünglich war der Abschluss der Übernahme bereits für Montag geplant.

Damit endet die 220 jährige Geschichte von Sal. Oppenheim. Innerhalb des deutschen Branchenprimus wird das Institut voraussichtlich eine konservative Vermögensverwaltungsstrategie verfolgen, während die Deutsche Bank für eine Wachstumsstrategie zuständig sein soll, wie es in Branchenkreisen hieß.

Kommentare (1)

Comments
  1. Schon erschreckend, was Krokow da jemacht hat mit seinem Polier.

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