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Wie Sie ein Assessment-Center überleben!

Ein “Assessment Center” (AC) steckt voller Überraschungen. eFinancialCareers sagt Ihnen, wie Sie sich darauf am besten vorbereiten.

Beliebt sind Rollenspiele wie das mit dem Hausmeister. Dabei bekommen Sie den Auftrag, einen ziemlich grimmigen Uni-Hausmeister um einen Gefallen zu bitten. Für ein Gewinnspiel möchten Sie direkt neben dem Haupteingang ein großes Plakat aufstellen – und eine Urne, wo die Teilnehmer einen Zettel reinwerfen können.

Selbstverständlich ist der Mann nicht “amused” und will sich partout nicht dazu überreden lassen. Auf das Ergebnis kommt es dem künftigen Arbeitgeber aber auch gar nicht an. Der will lediglich testen, ob das, was Sie in Ihre Bewerbung reingeschrieben haben – “ich bin ein kommunikativer Mensch und löse gerne schwierige Aufgaben” – auch stimmt.

Natürlich geht es bei dieser Übung vor allem darum, die Contenance zu bewahren. Sie sollen mit Engelszungen auf den Hausmeister einreden – dabei aber nicht lügen, falsche Versprechungen machen oder den vermeintlich unterbezahlten Staatsdiener versuchen zu bestechen.

Wer nämlich das tut, hat verloren und kann sich den Job abschminken. Erst recht, wenn Sie sich bei einem Finanzdienstleister bewerben. Dafür steht für Banken und Versicherungen zu viel auf dem Spiel.

Egal, wo Sie sich bewerben: Unternehmen suchen Hochschulabsolventen, die neben fachlichen Fähigkeiten auch die sogenannten “social skills” mitbringen, stets souverän bleiben und freundlich auftreten – auch in Stresssituationen. Selbst wenn Sie es ihnen schwer fällt: Spielen Sie das Spiel bitte mit. Sonst wird es garantiert nix mit dem Job.

Mitspielen – das gilt übrigens für das gesamte “AC”. Und zwar nicht nur, wenn sie gerade eine Übung absolvieren, sondern auch dann, wenn Sie mit Ihren Mitbewerbern mehr oder weniger ungezwungen zusammensitzen.

Beim Mittagessen zum Beispiel oder beim Feierabend-Bier. Der künftige Arbeitgeber sucht nach Menschen, die wissen, wie man mit Messer und Gabel isst, und die sich – wenn Sie als Mann geboren wurden – aus dem Sessel erheben, wenn Sie von einem Dritten begrüßt werden. Oder es zumindest andeuten, wenn der Platz zu knapp ist.

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