Einstiegsgehälter für Banker sinken 2009 das zweite Jahr in Folge

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Die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen halten sich trotz der aktuellen Wirtschaftskrise auf hohem Niveau, doch ausgerechnet der Bankennachwuchs muss Gehaltseinbußen hinnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Beratungsgesellschaft Alma Mater.

Zwar fällt das durchschnittliche Einstiegsgehalt im Finanzsektor mit rund 42.000 Euro weiter recht üppig aus, doch der Trend geht - vor allem wegen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise - nach unten. 2007 starteten Berufsstarter bei Banken, Versicherungen und anderen Finanzdienstleister noch mit mehr als 43.000 Euro, 2008 waren es dann "nur" noch 42.500 Euro.

Napier Scott.

Dieser Rückgang ist vor allem deshalb interessant, weil andere Branchen wie Versorger das Gehaltsniveau trotz Finanzkrise im laufenden Jahr drastisch angehoben haben. Mussten sich Jung-Mitarbeiter von RWE, Eon und Co. 2008 noch mit 41.000 Euro zufrieden geben, sind es in diesem Jahr im Durchschnitt mehr als 45.000 Euro.

Die gute Platzierung der Versorger, der Banken und der Fahrzeughersteller ist vor allem darauf zurückzuführen, dass diese in den meisten Fällen Großunternehmen zugerechnet werden können, so Alma Mater.

Napier Scott.

Tatsächlich spielt die Unternehmensgröße eine entscheidende Rolle bei den Einstiegsgehältern. Berufsstarter bei klein- und mittelständischen

Unternehmen müssen weiter Abstriche beim Gehalt hinnehmen. Der Gehaltsabstand zu Großunternehmen hängt nach Ansicht von Alma Mater mit dem höheren Marktwert dieser Gesellschaften zusammen, die deshalb die besten Nachwuchskräfte ihres

Faches rekrutieren können.

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