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Chancen im Private Banking: Was müssen Absolventen für ein Traineeprogramm bei UBS mitbringen?

Die UBS zählt zu den größten Banken der Welt und ist auch in Deutschland stark aufgestellt. So zählt die UBS Deutschland AG zwischen Alpen und Nordseestrand knapp 1150 Beschäftigte, wovon allein rund 800 im Wealth Management tätig sind. Auch der Nachwuchs bekommt bei der UBS eine Chance.

Allein die deutsche Tochter beschäftigte 130 Praktikanten in 2009, wovon rund 30 Prozent später nach dem Studienabschluss in ein Traineeprogramm aufsteigen. Jens Fehl, verantwortlich für Ausbildung bei UBS in Deutschland, erklärt, was Studenten für einen Einstieg mitbringen müssen.

Das Traineeprogramm dauert bei der UBS 18 Monate, wobei die Einsteiger nur in den Bereichen tätig sind, für die sie eingestellt wurden. “Man “hüpft” nicht durch alle Abteilungen”, ergänzt Fehl. Vielmehr arbeiten die Trainees direkt in der Kundenberatung und werden nicht zentral im Hauptsitz Frankfurt, sondern verteilt auf die 14 bundesweiten Niederlassungen eingestellt.

Dort erhält jeder Trainee einen persönlichen Mentor, der sich um das “Training on the Job” kümmert. Überdies gibt es eine Fülle von zusätzlichen Fortbildungen und Trainingsprogrammen in Deutschland und der Schweiz, wobei indes das Prinzip “Inhalt vor Location” gelte.

Neben dem eigentlichen Job ist für die Trainees im Private Banking die Absolvierung des “Wealth Management Diploma” obligatorisch. Dieses UBS-interne Zertifikat vermittelt in sieben Leitzordnern das theoretische Rüstzeug für den Beruf.

Um an einen der begehrten Trainee-Plätze zu gelangen, sind gute Noten ein Muss. Die Absolventen sollten sich während des Studium bereits mit den Themen Geldanlage beschäftigt haben und zumindest ein Praktikum im Bereich Wealth Management oder Retail vorweisen können. Ein Master kann hilfreich sein, ist aber kein Muss.

Dagegen spielen Sprachkenntnisse – anders als etwa im Investmentbanking – nur eine untergeordnete Rolle. “Denn 99,9 Prozent der Kunden sprechen Deutsch”, erläutert Fehl.

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