Zahl arbeitsloser Wirtschaftsabsolventen wegen Finanzkrise deutlich gestiegen

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Für Volks- und Betriebswirte wird der Berufseinstieg immer schwieriger. Laut einer Studie der Bundesagentur für Arbeit stieg der Anteil der unter 35-jährigen Arbeitslosen in diesem Bereich auf mehr als 40 Prozent.

Zwar ging die Arbeitslosigkeit unter Betriebs- und Volkswirten im Jahr 2009 entgegen dem Trend weiter zurück. Der Berufseinstieg wird jedoch immer schwieriger, wie aus einer Studie hat die Behörde festgestellt. So waren 2008 gut vier von zehn arbeitslosen Betriebswirten unter 35 Jahre alt. Zur Jahrtausendwende lag der Anteil junger Arbeitsloser erst bei 31,2 Prozent.

Während der Stellenmarkt für Volkswirte von Januar bis September stabil geblieben ist, verschlechterte sich die Arbeitsmarktsituation für Betriebswirte deutlich. So wurden gut 20 Prozent weniger Stellen bei der Arbeitsagentur gemeldet als im Vorjahreszeitraum.

Besonders stark fiel der Rückgang bei Unternehmensberatern aus, für die es fast 25 Prozent weniger Stellenangebote gab. Insgesamt waren bei den Agenturen für Arbeit von Januar bis September 2009 knapp 3.500 Offerten für Betriebswirte, 6.700 für Unternehmensberater und 300 für Steuerberater und Wirtschafsprüfer verzeichnet. Die gemeldeten Stellen für Volkswirtschaftler blieben mit 220 Angeboten auf Vorjahresniveau.

Als Betriebswirt oder Volkswirt sollte man jedoch nicht nur auf dem Arbeitsmarkt der Arbeitsagentur nach Arbeit suchen, sondern auch die Möglichkeit einer Existenzgründung in Betracht ziehen. Dafür hat man ja ein Wirtschaftsstudium abgeschlossen. Das Handwerkszeug ist also da, um einen eigenen Betrieb oder ein eigenes Unternehmen zuführen.

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