Finanzkrise trifft Fach- und Führungskräfte im Großraum Frankfurt

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Die Finanzmarktkrise macht auch bei Stellenanzeigen bemerkbar. Zwar hat der Postleitzahlenbereich (PLZ) 6 - Frankfurt, Wiesbaden, Mannheim - auch im vergangenen Jahr mit 16,4 Prozent den Löwenanteil des Geschäfts auf sich verbucht. Tatsächlich ist der Anteil um knapp zwei Punkte im Vergleich zum Vorjahr geschrumpft.

"Dies ist auf die internationale Bankenkrise im Frühjahr diesen Jahres zurückzuführen", sagt Armin Betz, Vorstand von personal total. "Deutschland ist dabei recht glimpflich davongekommen. Es hätte das Finanzsystem auch weitaus empfindlicher treffen können."

Dank des anhaltenden Aufschwungs auf dem Arbeitsmarkt ist die gesamte Zahl der Stellenanzeigen im ersten Quartal im Vergleich zu 2007 um 45 Prozent gewachsen. Die Kredit- und Versicherungsbranche verzeichnete aber nur ein Plus von 27 Prozent.

Noch härter hat es den PLZ-Bereich 6 getroffen. Hier verbesserte sich das Stellenaufkommen lediglich um unterdurchschnittliche 10 Prozent.

Beim Vergleich nach Bundesländern zeichnet sich ein klares Süd-Nord-Gefälle sowie ein West-Ost-Gefälle erkennbar. Im Vergleich zum Jahr 2007 sind die vorderen Plätze mit den PLZ-Gebieten 6 und 8 (München - Augsburg - Ulm) gleich geblieben.

Das PLZ-Gebiet 4 (Düsseldorf - Dortmund - Essen) hat dagegen um einen Rang aufgeholt. Auch das PLZ-Gebiet 7 (Stuttgart - Karlsruhe - Tübingen) ist besser geworden. Dagegen ist das PLZ-Gebiet 1 (Berlin - Brandenburg - Rostock) auf der Rangliste vom siebten auf den neunten Platz gefallen. Schlusslicht bildet wie im letzten Jahr 2007 das PLZ-Gebiet 0 (Dresden - Leipzig - Halle).

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