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Deutsche Bank stellt 40 bis 50 M&A-Spezialisten in London ein

Falls Sie ein Junior Corporate-Banker sind, der nach einer Entwicklungsmöglichkeit sucht, dann sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Deutsche Bank richten. Denn nachdem das Institut allein in 2008/9 109 M&A-Experten eingestellt hat, von denen immerhin 35 zu Management Directors avancierten, konzentriert sich die deutsche Großbank jetzt auf das Einsammeln von Junior-Bankern.

Nach der Einstellung der Senior M&A-Banker in den zurückliegenden beiden Jahren, werden jetzt laut einem Sprecher die Personalebenen wieder ausgerichtet, wobei der Junior-Bereich im Mittelpunkt stehe. Die Bank wollte keine Zahlen nennen, doch laut Recruitern geht es um gut 40 Analysten allein in London.

“Die Deutsche Bank hat sich als erste vorgewagt. Die schauen nach einer Menge Leute,” sagte ein Recruiter. Doch wie wir andernorts geschrieben haben, sucht nicht nur die Deutsche Bank nach Analysten. Zwar mag sie mehr als andere einstellen, doch alle sind derzeit auf der Suche.

“Die meisten Banken stellen Personal im Analysten- und Associate-Level ein”, sagt James Heath von Greenwich Partners. “Sie haben tiefe Einschnitte hinter sich und jetzt wollen sie nicht kalt im Junior-Bereich erwischt werden”, bemerkt ein anderer Recruiter.

Doch das Wiederaufleben der Neueinstellungen ist für alle eine gute Nachricht. Laut den Recruitern suchen Banken vor allem nach Analysten, die jüngst bei Spitzeneinrichtungen tätig waren. Falls das misslingt, greifen sie auf die zweite Reihe zurück und falls wiederum das unmöglich ist, kommen arbeitslose Analysten aus der Spitzenklasse an die Reihe. Wer indes länger als ein Jahr unbeschäftigt gewesen ist, dem wird die Rückkehr schwer fallen, meint Heath.

Überdies bleibt die Frage: Wie lange der Überfluss an Analysten noch andauern wird. “Es gibt Optimismus, aber dieser fühlt sich noch ein wenig frühreif an.”, sagt Logan Naidu von The Cornell Partnership. “Zu dieser Zeit hat im vergangenen Jahr von einem Weltuntergangsszenario gesprochen. Eine Rückkehr zur aggresiven Einstellungspraxis kommt plötzlich, ist aber willkommen.”

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