FRED BAYR: Die vier Arten von Investmentbanking-Kandidaten

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Rercruiter treffen allwöchentlich auf eine Masse von Bewerbern. Einige erinnern uns daran, wie interessant unsere Jobs sind. Doch andere zeigen uns eher, dass unser Job auch manchmal so qualvoll sein kann wie eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt, während eine Migräne in unseren Schläfen zum Flat Beat von Mr Oizo pocht.

Allerdings können sämtliche Bewerber in vier Typen kategorisiert werden. Es würde meinen Job als Recruiter wesentlich interessanter machen, wenn dies nicht der Fall wäre. Leider wurde ich noch nicht eines Besseren belehrt.

Die Besten und Seltensten

Sowohl im Middle- als auch im Frontoffice treffen Sie auf die außerordentlich Klugen. Sie verfügen über die Rechenkünste von Einstein und über die Umgangsformen und den Charme von Michael McIntyre. Sie greifen tatsächlich nach dem Telefon und sagen "Bitte" und "Danke". In der Londoner City gibt es davon die stattliche Zahl von 2 - und ich habe Sie bereits vermittelt.

Diejenigen, "deren Job wir selbst machen könnten"

Um das gleich sagen: Bei Product Controlling handelt es sich nicht um den besten Job in der Welt. Doch wenn Recruiter hören, wie viel Vice Presidents verdienen, um gesellschaftlich wertlose Zahlen in dumpfe Excel-Tabellen zu tippen, während Sie sich Kuchen ins Gesicht stopfen, dann hört sich dies nicht gerade schwierig an. Und genau so beschreiben Product Controller ihren Job!

Die Netten, aber Schlechten

Dabei handelt es sich um Bewerber, die auf Anzeigen antworten, die selbständig ihren Lebenslauf einsenden, die unsere Geburtstage auf Xing ausfindig machen und uns Glückwünsche senden. Sie sind unglaublich höflich, bringen uns einen Kaffee mit und erzählen uns, wie gut wir sind. Ihr Problem besteht jedoch darin, dass sie sich auf einen Job im Risikomanagement bewerben, nachdem sie zehn Jahre Berufserfahrung in einer Teddybär-Fabrik erworben haben.

Die widerlich Arroganten

Dabei handelt es sich um diejenigen, die wir lieber nicht platzieren - gleich wie viel Provision sich mit ihnen verdienen ließe. Denn die Freude über einen hohe Gebühr ist nichts im Vergleich zu dem Vergnügen, ihre Egos laut platzen zu hören. Doch unglücklicherweise wird dies nie passieren. Vielmehr werden diese Bewerber niemals abgelehnt - aber man wird noch hoffen dürfen.

Bei Fred Bayr handelt es sich um das Pseudonym eines Recruitment-Beraters für Finanzdienstleistungen, der in der Londoner City tätig ist

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