Rätselraten um die Zukunft von Lehman Brothers in Frankfurt

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Einen Tag nach dem spektakulären Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers ist noch unklar, wie es mit den rund 150 Mitarbeitern in Frankfurt weitergehen wird. Ein Sprecher war am Dienstag nicht zu erreichen.

Klar scheint jedenfalls zu sein, dass die Mitarbeiter um eine Abfindung kämpfen müssen. Einen Betriebsrat, der einen Sozialplan verhandeln könnte, gibt es nämlich nicht, bestätigte eine Mitarbeiterin gegenüber eFinancialCareers.

Ein auf die Besetzung von Führungspositionen spezialisierter Headhunter zeigte sich jedoch optimistisch, dass die viele Lehman-Mitarbeiter rasch neue Stellen finden werden. Equity-, Commodity- und Derivative-Sales-Spezialisten "mit einer guten Kundenstruktur" dürften keine Probleme haben. Außerdem seien derzeit viele Broker unterwegs und versuchten Lehman-Banker günstig an Bord zu nehmen.

Ungleich schwieriger dürfte es für die vielen tausend Mitarbeiter werden, die in den Zentralfunktionen von Commerzbank und Dresdner Bank sitzen. Commerzbank-Chef Martin Blessing hatte bei der Übernahme der "Beraterbank" angekündigt, dass bis 2011 rund 6.500 Stellen in Deutschland abgebaut werden sollen.

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