Blickwinkel erweitern, neue Karriereperspektiven erschließen.

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Das „One Bank Leadership“-Programm (OBL) ist ein exklusives Einstiegsprogramm, mit dem die Deutsche Bank sich an (E)MBA-Absolventen richtet, die bereits mehrere Jahre Berufserfahrung gesammelt haben. Ziel ist es, den Pool an divisionsübergreifend ausgebildeten Führungskräften zu erweitern und damit insgesamt den „One Bank“-Gedanken zu stärken. Für die Teilnehmer ist das OBL-Programm eine tolle Chance, um die bereits vorhandenen Fähigkeiten noch einmal auf eine breitere Basis zu stellen und sich auf Führungsaufgaben vorzubereiten. Auch Mitarbeiter der Bank haben die Möglichkeit, sich für das Programm zu bewerben. Wir haben zwei OBL-Teilnehmer nach ihren Erfahrungen befragt.

Kurzportrait Jennifer

Jennifer war nach Abschluss ihrer Bankausbildung bei einer Genossenschaftsbank vier Jahre in der Privatkundenbetreuung tätig. In dieser Zeit absolvierte sie nebenberuflich ihren Bachelor an der Frankfurt School of Finance and Management. Als Trainee in der Privat- und Firmenkundenbank wechselte Sie dann zur Deutschen Bank und richtete ihren Fokus auf die Betreuung von Firmenkunden. Damit verbunden war dann ein weiterer interner Wechsel in den Bereich Global Transaction Banking (GTB). In diesem international ausgerichteten Arbeitsumfeld hat sie fast fünf Jahre lang große und mittelständische deutsche Unternehmen sowie multinationale Konzerne im Bereich Handelsfinanzierungen beraten und wiederum berufsbegleitend ihren MBA gemacht. Seit Juli 2018 nimmt sie am OBL-Programm teil.

 

Kurzportrait Maximilian

Maximilian hat Informatik und Volkswirtschaftslehre in Frankfurt studiert und anschließend in Wien an der Diplomatischen Akademie seinen Master in Internationalen Beziehungen absolviert. Für ihn war klar, dass er danach gerne im Kapitalmarkt tätig sein wollte, und so begann er seine Karriere als Bankenanalyst bei einer großen Ratingagentur. Dabei gewann er viele Einblicke ins Bankgeschäft und ins Aufgabenfeld von Bankmanagern. Parallel zur Analystentätigkeit hat er erfolgreich ein MBA-Studium abgeschlossen. Ins OBL-Programm startete er im Sommer 2017.

Ihre Karrierewege sind bisher bereits sehr erfolgreich verlaufen. Warum haben Sie sich zu einer Teilnahme am OBL-Programm entschieden? Was macht das Programm so attraktiv?

Jennifer:

Für mich war es jetzt genau der richtige Zeitpunkt, den nächsten Karriereschritt zu gehen. Ich denke, ich habe in GTB einen guten Job gemacht und hätte also auch die Möglichkeit gehabt, mich direkt auf eine offene Stelle in einem anderen Bereich der Bank zu bewerben. Mir ist es aber wichtig, einen holistischen, mehrdimensionalen Blick auf unsere Bank zu gewinnen. Der Finanzsektor befindet sich an einem Wendepunkt, und in unserer Bank ändert sich im Moment sehr viel. Es entstehen neue Geschäftsmodelle und das ist erst der Anfang von dem, was sich in den kommenden Jahren in der Finanzindustrie noch tun wird. Ich habe große Lust darauf, dabei zu unterstützen und aktiv die Weiterentwicklung unserer Bank mitzugestalten. Das OBL gibt mir die Möglichkeit, noch einmal in die Breite zu schauen, die Kernkompetenzen unserer einzelnen Geschäftsfelder intensiv kennenzulernen und mir ein bereichsübergreifendes Netzwerk aufzubauen. Als OBL-Teilnehmer ist man zunächst einmal frei von Hierarchien und kann sich ganz unbefangen auf Neues einlassen und konzentrieren. Gleichzeitig ist man immer wieder aufgefordert, die persönliche Komfortzone zu verlassen, und stärkt damit die eigene Veränderungskompetenz.

Maximilian:

Ich hatte viel Spaß an meiner Arbeit als Bankenanalyst, aber es hat sich immer deutlicher herauskristallisiert, dass ich Lust darauf hatte, auch strategische und konzeptionelle Aufgaben zu übernehmen. Mir ging es darum, mein Profil zu erweitern – am liebsten in einem großen, global ausgerichteten Unternehmen. Ich habe mich im Netz nach geeigneten Weiterentwicklungsmöglichkeiten umgeschaut und bin dabei sehr schnell auf das OBL-Programm gestoßen. Nach meinen Recherchen ist das Programm in dieser Form im deutschen Bankensektor ziemlich einmalig. Mit dem OBL-Programm bekommt man einen sehr umfassenden Einblick in drei unterschiedliche Bereiche der Bank. Das Programm ist divisionsübergreifend. Dadurch erschließt man sich die Bank aus verschiedenen Blickwinkeln, lernt unterschiedliche Denk- und Arbeitsweisen kennen und gewinnt nach und nach einen ziemlich guten Überblick über Prozesse und Herausforderungen. Jede Rotation dauert ein halbes Jahr. Das ist ausreichend Zeit, um richtig mitzuarbeiten und mehr als nur oberflächliche Eindrücke zu sammeln.

Während des OBL durchlaufen Sie drei unterschiedliche Divisionen der Bank und müssen sich immer wieder auf neue Herausforderungen einstellen. Wie unterstützt Sie das Programm dabei, Ihre persönlichen Ziele zu verwirklichen?

Maximilian:

Als externer Teilnehmer war ich relativ offen für das, was mich im Laufe des Programms erwarten würde. Für meine Rotationen habe ich mir bewusst Bereiche ausgesucht, in denen ich vorhandenes Wissen erweitern konnte – vom Group Management Consulting über die Digitalabteilung in der Privat- und Firmenkundenbank bis zur Betreuung von Finanzinstituten in der Investmentbank. Ich wusste vorab, dass die Trainings im Programm sehr anspruchsvoll und hochwertig sind, und das hat sich bestätigt. Im Vorfeld jeder Rotation absolvieren wir jeweils ein ca. einwöchiges Trainingsmodul zur Entwicklung unserer persönlichen Fähigkeiten und Führungsqualitäten. Das ist eine tolle Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und zusätzliche Anregungen aufzunehmen. Generell spielen der Aufbau und die Pflege des persönlichen Netzwerks in der Bank eine wichtige Rolle, und auch da schafft man sich mit dem OBL-Programm eine gute Grundlage. Durch die Verteilung der Rotationen auf drei große Cluster knüpft man Beziehungen in den verschiedensten Bereichen der Bank und lernt außerdem die anderen internen und externen OBL-Teilnehmer kennen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das ist ein echter Mehrwert, weil erst die Mischung aus der Erfahrung der internen Teilnehmer und dem frischen Blick der externen diese 18-monatige Reise so spannend macht.

Jennifer:

Durch die Bandbreite der Wahlmöglichkeiten, die das OBL bietet, kann man während des OBL sehr gut herausfinden, auf welchen Bereich man künftig seinen Fokus legen möchte. Ich habe großen Spaß daran, individuelle Lösungen für unsere Kunden zu erarbeiten, und möchte auch künftig im direkten Kontakt mit Kunden arbeiten. Deshalb habe ich meine Rotationen so gewählt, dass ich möglichst alle Kunden- und Stakeholder-Gruppen unserer Bank kennenlernen kann. Die Trainings sind sehr hilfreich, weil ich dadurch systematisch auf die Übernahme einer ersten Führungsaufgabe vorbereitet werde. Ein ganz toller zusätzlicher Benefit sind auch die Veranstaltungen, die angeboten werden und bei denen man weitere Kontakte zum Senior Management aufbauen kann. Es gibt z. B. Kaminabende zu bestimmten Themen, und wir OBLer werden auch zum Führungsforum der Bank eingeladen, wodurch wir die Gelegenheit haben, an strategischen Überlegungen und Diskussionen zu partizipieren. Wir OBLer sind auch als Gruppe sehr gut vernetzt, haben eine Whatsapp-Gruppe, tauschen uns regelmäßig aus, und es gibt auch einen jahrgangsübergreifenden OBL-Stammtisch.

Haben Sie sich persönliche Ziele gesteckt, die Sie mit dem Programm erreichen möchten?

Maximilian:

Das OBL-Programm ist perfekt, wenn man schon einige berufliche Erfahrung mitbringt und für den nächsten Karriereschritt seinen Horizont erweitern will. Ich bin hier auf ein offenes und teamorientiertes Arbeitsumfeld gestoßen. Das Arbeiten in der Bank ist herausfordernd, aber auch von fachlicher und kultureller Vielfalt geprägt. Im Laufe des Programms konnte ich für mich herausfinden, in welchem Gebiet ich meine Fähigkeiten am besten einbringen und weiterentwickeln und wo der Weg für mich hingehen kann – vermutlich in einem Tätigkeitsbereich an der Schnittstelle zwischen IT und Business. Darauf freue ich mich.

Jennifer:

Ich stehe ja noch am Anfang meines Programms. Da ich bisher immer im direkten Kontakt mit Kunden gearbeitet habe, hatte ich noch keine direkte Personal- und Führungsverantwortung. Ich freue mich auf eine Weiterentwicklung in diesem Bereich. Auch meine Erfahrungen im Projektmanagement möchte ich gerne vertiefen und mir neue Tools und Methoden erarbeiten, einfach insgesamt meine Fähigkeiten und mein Wissen auf eine noch breitere Basis stellen. Das OBL hilft dabei, den „One Bank“-Gedanken zu stärken. Bei allen Unterschieden in den Teams haben wir alle ein gemeinsames Ziel: besser werden für den Kunden.

Das nächste „One Bank Leadership“-Programm startet im Juli 2019.  Bewerbungen sind bis zum 31. Januar 2019 möglich. Jetzt bewerben unter https://www.db.com/careers/de/studenten-absolventen/stellensuche/programme/one-bank-leadership-programm.html

 

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