Ex-Österreichchef der Deutschen Bank Rainer Polster heuert bei der OLB an

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Rainer-Polster

Rainer Polster hat über 20 Jahre für die Deutsche Bank gearbeitet. Zuletzt leitete der 48jährige acht Jahre das Corporate and Investment Banking in Österreich und das Geschäft mit Finanzdienstleistern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nachdem der Abgang des Managing Directors bei der Deutschen Bank bereits im August bekannt geworden ist, taucht Polster jetzt bei der Oldenburgischen Landesbank (OLB) wieder auf. Seit Anfang Oktober soll der promovierte Wirtschaftswissenschaftler als Generalbevollmächtigter von Oldenburg aus das internationale Firmenkundengeschäft vorantreiben.

Laut einem OLB-Sprecher stehe dies im Zusammenhang mit der Neuaufstellung des Firmenkundengeschäfts, wie es bei der OLB nach dem Zusammengehen mit der Bremer Kreditbank vor rund einem Monat erforderlich geworden ist. Dem Sprecher zufolge sind mit dem Wechsel keine weiteren Personalaufbaupläne verbunden.

Branchenbeobachter halten es für erstaunlich, dass ein Managing Director aus dem Corporate and Investment Banking der Deutschen Bank ausgerechnet zu einer Regionalbank aus Oldenburg wechselt. Der Wechsel erfolgt allerdings in einer Zeit, in der die Deutsche Bank eine ernste Krise durchmacht und u.a. auch ihr Corporate & Investment Banking neu aufstellt. Zuletzt musste der Konzern den Abgang einiger Spitzenbanker verkraften.

Bereits vor einiger Zeit hatte die Allianz ihre Anteile an der OLB an die Bremer Kreditbank verkauft, hinter der der US-Investor Apollo Global Management steht.

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