Deutsche Bank verliert Managing Director an Bank of America

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Die Bank of America hat der Deutschen Bank Sabine Röder weggeschnappt. Bei der US-Investmentbank verantwortet Röder als Managing Director das Geschäft mit Aktien und Investmentindizes, während sie bei der Deutschen Bank als Head of Global Investment Solutions Germany agierte. Da Röder es bereits bei der Deutschen Bank zum Managing Director gebracht hat, scheint mit dem Wechsel keine Beförderung verbunden zu sein.

Röder bringt einen wirtschaftswissenschaftlichen Abschluss der Katholischen Universität Eichstätt mit sowie einen Master in Accounting and Finance der renommierten London School of Economics. Ihre Karriere begann sie 2004 im Financial Institution Structuring der britischen Großbank Barclays, von wo sie 2013 zur Deutschen Bank ging.

Im Mai hatte der neue Deutsche Bank-Chef Christian Sewing angekündigt, das Aktiengeschäft deutlich verkleinern zu wollen. Das Geschäft in Equity Sales & Trading war allein im ersten Quartal um 21 Prozent auf 543 Mio. Euro abgestürzt. Dieser Trend scheint sich im zweiten Quartal fortgesetzt zu haben. Erst am Montag hatte die Deutsche Bank in einer Adhoc-Mitteilung erklärt, die Erträge im Sales & Trading hätten sich um 15 Prozent verringert – allerdings sind in dieser Zahl auch die Umsätze aus dem Handel mit Anleihen und Devisen enthalten. Im zweiten Quartal hätten 1700 Leute die Bank verlassen – eine davon scheint Röder gewesen zu sein.

Dabei ist Röder keinesfalls die erste, die den Weg von der Deutschen Bank zur Bank of America eingeschlagen hat. Bereits 2015 war Armin von Falkenhayn nach 25 Jahren bei der Deutschen Bank an die Spitze des Deutschlandgeschäfts der Bank of America in Frankfurt gewechselt.

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