Dekabank schafft 88 Stellen und steigert ihren Gewinn

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Der Personalaufbau ist bei der Dekabank auch im abgelaufenen Jahr weitergegangen. Laut dem jetzt vorgelegten Geschäftsbericht stieg die Zahl der Mitarbeiter auf Vollzeitbasis um 88 auf 4078 Beschäftigte, was ein Plus von 2,2 Prozent bedeutet. Rund 80 Prozent davon sind Vollzeit beschäftigt.

Der Hauptteil des Stellensegens entfiel auf IT und Regulierung. „Ein Mitarbeiteraufbau war u.a. mit dem Ausbau des Digitalen Multikanalmanagements und des Zentralbereichs IT, der Intensivierung der Asset Servicing-Aktivitäten sowie der Umsetzung regulatorischer Projekte verbunden“, heißt es im Geschäftsbericht. Unterdessen legte das Durchschnittsalter weiter von 43,3 auf 43,8 Jahre zu.

Rein rechnerisch belief sich der durchschnittliche Bruttoverdienst 2017 auf knapp 104.000 Euro pro Kopf, womit die Dekabank im oberen Bereich der deutschen Banken rangiert.

Auch in der Kasse klingelte es 2017 lauter. Das wirtschaftliche Ergebnis erhöhte sich um 8,1 Prozent auf 449 Mio. Euro, wofür vor allem ein deutlich verringerte Risikovorsorge von 210 auf 18 Mio. Euro verantwortlich war. Das Provisionsergebnis kletterte um 8,6 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro und ist damit die Haupteinnahmequelle der Tochtergesellschaft der deutschen Sparkassen.

Auf der Kostenseite hat die Dekabank allerdings zu kämpfen. Durch den Personalaufbau und die vollständige Konsolidierung von S Brokers verschlechterte sich die Aufwands-Ertrags-Quote von 60,7 auf 68,3 Prozent. Für jeden Euro Ertrag musste die Dekabank also gut 68 Cent auf den Tisch legen. Dennoch handelt es sich um einen vergleichsweise guten Wert. Die Eigenkapitalrendite verbesserte sich vom 9,6 auf 9,9 Prozent. Von daher dürfen sich die Sparkassen über eine unveränderte Ausschüttung von 155 Mio. Euro freuen.

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