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Deutsche Bank-Chef Cryan stimmt Mitarbeiter auf nächsten Kahlschlag ein

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Der jüngste Abbau von 9000 Stellen ist noch nicht umgesetzt, da stimmt Deutsche Bank-Chef John Cryan seine Mitarbeiter auf den nächsten Kahlschlag ein. Dieser könnte noch deutlich umfangreicher als das aktuelle Programm ausfallen. „Wir beschäftigen 97.000 Leute”, sagte Cryan der Financial  Times. „Die meisten unserer großen Wettbewerber haben eher die Hälfte von dieser Zahl.”

Noch immer würden im Konzern zu viele Arbeitsschritte manuell erledigt. Daher falle hier das Abbaupotenzial am höchsten aus. „Dort hatten wir die größten Gewinne. Wir sind noch zu manuell, was fehleranfällig ist und uns ineffizient macht. Es gibt eine Menge an Machine Learning und Automatisierung, die wir umsetzen können.”

Laut Cryan sei das Verhältnis zwischen dem Front und Back-Office-Beschäftigten aus dem Gleichgewicht geraten. Dies könnte dafür sprechen, dass der neue Abbau sich auf die Supportfunktionen konzentriert.

Nach bescheidenen Ergebnissen steht Cryan unter dem Druck der Aktionäre. Sei Ende Oktober 2015 bis zum gestrigen Handelsschluss ist die Aktie des Konzerns um 36 Prozent auf 14,45 Euro abgestürzt. Aufgrund der schwachen Zahlen hatte Cryan die Boni für 2016 vom Vice President aufwärts weitgehend ausfallen lassen. Um einen Mitarbeiterexodus im Front Office zu vermeiden, hält Cryan an einem Bonus für 2017 fest. Die jüngsten Zahlen zum Personalaufwand sprechen indes dafür, dass die Boni auch für das laufende Jahr nicht hoch ausfallen.


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