Mit welchen Programmiersprachen man im Banking an die besten Jobs kommt

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Mit welchen Programmiersprachen man im Banking an die besten Jobs kommt

Wer sich überlegt, welche Programmiersprache man lernen sollte um an die interessantesten Stellen im Banking zu kommen, sollte nicht unbedingt auf Python oder Java setzen. Insider wissen: Im Finanzwesen gefragt sind K und Q – die Programmiersprachen der KDB Database.

All das ist nicht neu. Schon 2017 haben wir darüber berichtet, dass Banken, Hedgefonds und Hochfrequenz-Trader für schnelle Datenextraktionen und Analysetechnologien die Datenbank KDB+ nutzen. Q ist die verwendete Abfragesprache. K ist die Sprache hinter KDB und setzt sich aus K und Data Base plus zusammen.

Je wichtiger schnelle Datenextraktionen für Banken werden, desto gefragter sind KDB/Q-Programmierer.

Üblicherweise stellen Banken KDB/Q-Trader als Front Office Developer ein, um die Arbeit auf dem Trading Floor unterstützen. Goldman Sachs sucht beispielsweise aktuell (für den Standort Bangalore) einen Desk Strategist für sein Systematic Market Team, der Erfahrung in KDB mitbringt. Bei JPMorgan wird ein Quant Researcher für den Prime Finance-Bereich in Lodnon gesucht, der Q beherrscht – die Sprache des Algorithmic Trading und der High-Speed-Datenanalysen.

Wer Q lernen will, sollte sich den Namen Nick Psaris merken: Psaris ist Entwickler bei Bank of America in New York und hat nach eigener Aussage „eine Leidenschaft für KDB+ Machine Learning in Q“ und will diese auch anderen weitergeben – etwa in seinem neu erschienenen Buch „A functional introduction to machine learning in Q“. Hier geht es zu seiner Github Seite. Wer eine Alternative sucht, kann sich daily q anschauen – auch hier finden sich wertvolle Tipps.

Wer sich wirklich von der Masse abheben will, sollte einen Schritt weitergehen und sich gleich K aneignen. „Bei Banken ist K gerade total angesagt”, so ein Quant Strategist. „K galt immer als zu schwierig für den normalen Gebrauch, wird aber für komplexe Abfragen benötigt“, fügt er hinzu.

Wirklich programmieren dürfte niemand in K – auch weil es so schwierig zu lernen ist. Mit der Zeit könnten Alternativen auftauchen. Im Oktober letzten Jahres hat etwa der kanadische Informatiker Arthur Whitney, der die Programmiersprachen K und Q erfunden und die KDB Database entwickelt hat, seine neuste Erfindung „Shakti“ vorgestellt – eine neue Hochgeschwindigkeits-Datenplattform mit einem Python-Interface.

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