Hauck & Aufhäuser: Fette Boni in London, mickrige in Frankfurt

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Hauck & Aufhäuser: Fette Boni in London, mickrige in Frankfurt

Foto: Getty Images

Während die meisten Banken ihre Vergütungsberichte nach den Geschäftsbereichen und Tätigkeitsgebieten gliedern, organisiert ihn Hauck & Aufhäuser nach Standorten und Tochtergesellschaften. Dies erlaubt einen Einblick, wie unterschiedlich die Vergütungen innerhalb der gleichen Bank, aber an unterschiedlichen Standorten ausfallen.

So haben die beiden Londoner Mitarbeiter im vergangenen Jahr rein rechnerisch 462.500 Euro eingestrichen, wovon 151.500 auf die Gehälter und 311.000 auf die Boni entfielen. Damit fielen die Boni doppelt so hoch wie die Festgehälter aus, womit sich die Privatbank an der Obergrenze des rechtlich zulässigen bewegt, denn in der EU dürfen die variablen Vergütungen nur das Doppelte der Festgehälter betragen.

Dagegen fällt der Geldsegen in Kontinentaleuropa deutlich geringer aus. In Frankfurt strichen die 339 Mitarbeiter eine Gesamtvergütung von durchschnittlich lediglich rund 134.000 Euro ein, wovon knapp 93.000 Euro Gehälter und gut 41.000 Euro Boni waren. Die variablen Vergütungen lagen also bei nur 44,7 Prozent der Gehälter.

In Luxemburg belief sich die Boni sogar nur auf 14,2 Prozent der Festgehälter. Die 128 Mitarbeiter im Großherzogtum mussten sich mit keinen 80.000 Euro begnügen, wovon knapp 70.000 auf die Gehälter und knapp 10.000 Euro auf die Boni entfielen. Einkommensmillionäre gibt es übrigens keine bei der Privatbank.

Falls Sie eine vertrauliche Nachricht, einen Aufreger oder einen Kommentar loswerden wollen, zögern Sie nicht! Schreiben Sie einfach an Florian Hamann. fhamann@efinancialcareers.com.

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