Wo die Absolventen der Hochschule St. Gallen unterkommen

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Wo die Absolventen der Hochschule St. Gallen unterkommen

Foto: Getty Images

Die Hochschule St. Gallen zählt zu wichtigsten Kaderschmieden fürs Banking im deutschsprachigen Raum. Dort haben beispielsweise der frühere Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann, der Co-President Global Wealth Management der UBS und ehemalige Commerzbank-Chef Martin Blessing und Deutsche Börse- und ehemaligen HypoVereinsbank-Chef Theodor Weimer studiert.

Auch nach der Erhebung einer einschlägigen Headhunterin von 2018 haben ein Großteil der M&A-Juniors in Deutschland in St. Gallen studiert, obgleich dort einige deutsche Unis besser abschneiden.

Nach der Universum-Studie von 2018, an der über 1100 der insgesamt gut 8500 Studenten der Hochschule teilnahmen, sind „Management und Strategieberatung“, „Banken“ und „Finanzdienstleistungen“ die drei beliebtesten Branchen. „Auch gemäß den Erfahrungen unserer Career & Corporate Services arbeiten HSG-Studenten bevorzugt in der Management- und Strategieberatung, gefolgt vom Bankensektor, an dritter Stelle in der Konsumgüterindustrie und an vierter Stelle in der Industrie, im Öffentlichen Dienst und bei NGOs“, heißt es von Karrieredienst der Hochschule. Interessanterweise werden hier keine Start-Ups genannt. Leider stellt die Hochschule St. Gallen nicht wie die Frankfurt School, WHU und EBS detaillierten Alumni-Statistiken zur Verfügung. Doch laut Linkedin waren Credit Suisse und UBS mit 916 bzw. 877 Mitarbeiter die mit Abstand größten Arbeitgeber für HSG-Absolventen.

Immerhin hatten 78 Prozent der Bachelor- und 94 Prozent der Master-Studenten bereits zum Zeitpunkt ihres Abschlusses einen Arbeitsvertrag in der Tasche, wobei sie unter durchschnittlich zwei Angeboten auswählen konnten.

Wer in St. Gallen studiert, muss etwas tiefer in die Tasche greifen

Ein Studium in St. Gallen ist nichts für Habenichtse. Obgleich es sich um eine staatliche Hochschule in kantonaler Trägerschaft handelt, werden für jedes Semester 1226 (Bachelor) oder 1427 Franken (Master) fällig – das aber nur für Schweizer. Ausländer müssen sogar 3126 (Bachelor) und 3326 Franken (Master) auf den Tisch legen. Hinzu kommt eine Bearbeitungsgebühr von 250 Franken sowie Lebenshaltungskosten von 1880 Franken monatlich, wie die Hochschule detailliert vorrechnet. Inklusive der Studiengebühren müssen Schweizer Master-Studenten mit monatlichen Kosten von 2200 und ausländische mit gut 2500 Franken rechnen.

Die meisten Studenten stammen aus dem deutschsprachigen Raum

St. Gallen zählt zu den wenigen international renommierten Wirtschaftshochschulen aus dem deutschsprachigen Raum. Von den gut 8500 Studenten stammen allein gut 1400 aus dem „großen Kanton“, wie Eidgenossen leicht despektierlich ihren nördlichen Nachbarn nennen. Hinzu kommen 231 Österreicher.

 

 

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