Goldman Sachs will bis zu 20 M&A-Experten einstellen - auch in Frankfurt

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Noch residiert Goldman Sachs in den oberen Stockwerken des Frankfurter Messeturms.

Die US-Investmentbank bläst zum Angriff auf den deutschen Mittelstand. Da das Geschäft mit großen M&A-Deals immer schwieriger wird, baut Goldman Sachs jetzt ein neues Team in der Größenklasse von 500 Mio. bis 2 Mrd. Dollar auf. Dazu sollen bis zu 20 Leute eingestellt werden, wie das Branchenfachblatt Financial News meldet.

Die Neueinstellungen sollten in London, Frankfurt und Paris erfolgen. Das neue Team firmiert unter dem Namen „Cross-Market Group“ und wird in Europa von Rob Pulford geleitet. Pulford wird aber seine bisherige Aufgabe in der Beratung von Private Equity-Firmen, Staatsfonds und anderen Asset-Managern beibehalten.

Derzeit sind bei Goldman Sachs in Frankfurt sechs Jobs ausgeschrieben, keiner davon jedoch in der M&A-Beratung. Die US-Bank hat im vergangenen Jahr ihre Goldman Sachs Europe SE gegründet, die nach dem Brexit als Holding für das Sales and Trading-Geschäft des Konzerns in der restlichen EU dienen soll.

Unterdessen soll Goldman Sachs in Frankfurt Schwierigkeiten haben, ihre Juniors zu binden. Ein Headhunter schätzt, dass nach spätestens zwei Jahren nach ihrem Einstieg die Hälfte abmustert. Juniors von Goldman Sachs seien gerade auch bei Private Equity-Fonds begehrt.

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