Eliteboutiquen zahlen deutlich besser als renommierte Investmentbanken

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Eliteboutiquen zahlen deutlich besser als renommierte Investmentbanken

Foto: Getty Images

Rothschild statt Goldman Sachs. Wer richtig Geld verdienen möchte, ist nach einer Studie der internationalen Personalberatung Pinpoint bei Eliteboutiquen wie Rothschild besser aufgehoben als bei den Tier 1-Investmentbankern wie Goldman Sachs oder JP Morgan.

Demnach lassen die erstrangigen Investmentbanken für Einsteiger in ihrem ersten Jahr (Analyst 1) durchschnittlich insgesamt 93.000 Dollar springen, wovon 64.000 auf das Gehalt und 29.000 auf Boni entfallen. Dagegen sind es bei den Eliteboutiquen bereits insgesamt 113.000 Dollar – und damit 20.000 Dollar mehr als bei den Banken.

Der Vorsprung wird im Fortgang der Karriere immer größer. So streichen Directors in ihrem ersten Jahr bei Investmentbanken 389.000 Dollar und bei den Eliteboutiquen bereits 542.000 Dollar ein. Der Abstand beläuft sich also auf 153.000 Dollar.

Laut Pinpoint versuchen die Eliteboutiquen auf diese Weise den renommierten Investmentbanken die besten Talente abzujagen. Der Trend zur besseren Bezahlung bei den Eliteboutique stamme zwar aus den USA, habe mittlerweile aber auch Europa erreicht.

Bei den Zahlen handelt es sich indes um internationale Durchschnittswerte. Wenn man Pinpoint glauben darf, dann wird in Frankfurt immer noch empfindlich weniger als in London gezahlt.

Falls Sie eine vertrauliche Nachricht, einen Aufreger oder einen Kommentar loswerden wollen, zögern Sie nicht! Schreiben Sie einfach an Florian Hamann. fhamann@efinancialcareers.com.

 

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