Wieso die Gehälter in den M&A-Beratungen der Big 4 so niedrig und die Karrierechancen so hoch sind

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Wieso die Gehälter in den M&A-Beratungen der Big 4 so niedrig und die Karrierechancen so hoch sind

Foto: Getty Images

Nicht nur Investmentbanken wie Goldman Sachs und JP Morgan oder Boutiquen wie Lazard und Evercore bieten M&A-Beratung an. Vielmehr sind auch PwC, EY, Deloitte und KPMG in dem Geschäft unterwegs. Doch es gibt einen Nachteil: „Die Gehälter in der M&A-Beratung von den Big 4 fallen deutlich niedriger als bei Investmentbanken und Boutiquen aus“, weiß Headhunter Thore Behrens von Banking Consult in Frankfurt.

So kommt ein Associate bei einer der Big 4 auf eine Gesamtvergütung von 60.000 bis 80.000 Euro. Dagegen sind bei Investmentbanken schon 140.000 bis 220.000 Euro in der Spitze möglich, wie eine Studie von Banking Consult ergibt. Allerdings dürfte die Work-Life-Balance bei den Big 4 zumindest etwas besser als bei den renommierten Investmentbanken und Boutiquen aussehen.

Aber es gibt noch einen weiteren Vorteil, der oft übersehen wird: die Ausstiegsmöglichkeiten. „Die Leute der Big 4 werden von den Corporate M&A-Abteilungen sehr gerne genommen. Sie passen von Gehalt, Mentalität und den tatsächlichen Aufgaben oft besser zur Corporate M&A“, beobachtet Behrens. Unternehmen bräuchten weniger Kompetenzen im Pitchen als vielmehr Leute, die die Sachen durchrechnen können, was bei den Big 4-Mitarbeitern der Fall sei.

Neben den jungen Investmentbankern der Tier 1-Investmentbanken, die vor allem in den Corporate M&A-Abteilungen der Dax 30 unterkämen, seien daher Leute von den Big 4 besonders gefragt. „Es sind entweder die Leute von Goldman oder aber die der Big 4 - dazwischen wird deutlich weniger nachgefragt“, kommentiert Behrens.

Falls Sie eine vertrauliche Nachricht, einen Aufreger oder einen Kommentar loswerden wollen, zögern Sie nicht! Schreiben Sie einfach an Florian Hamann. fhamann@efinancialcareers.com.

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