HVB-Personalabbau: Die interne Email im Wortlaut

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Kürzlich haben die 19.106 Mitarbeiter der Hypo Vereinsbank eine Email erhalten, die es in sich hat: Bis spätestens 2015 sollten weitere 700 Stellen wegfallen. Darin wird auch ausgeführt, wo die Jobs gestrichen werden. eFinancialCareers liegt die interne Email im Wortlaut vor:

Konkretisierung & Umsetzung unserer Kostenziele bis 2013/2015 - Vertriebs- & regulatorisch relevante Einheiten außen vor

"Im Einklang mit der Konkretisierung und Umsetzung unserer Kostenziele sind in den kommenden Jahren entsprechende Einsparmaßnahmen vorgesehen. Auch wenn das zurückliegende Geschäftsjahr und der bisherige Verlauf des Jahres 2011 für die HypoVereinsbank sehr erfreulich waren, bleibt die Ertragsseite für Banken aufgrund des volatilen Marktumfelds und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin ausgesprochen anspruchsvoll.

Neben einer nachhaltigen Risikopolitik ist daher auch eine konsequente weitere Verschlankung der Kostenstruktur notwendig, um die Profitabilität im Wettbewerbsumfeld sicher zu stellen. Die Abbauziele beziehen sich explizit nicht auf die Vertriebseinheiten der Divisionen, um die Schlagkraft in der Beratung und im täglichen Kundenkontakt aufrechtzuerhalten.

Ausgeschlossen sind auch die Teilbereiche von CRO, CFO und COO, die von den stark gestiegenen regulatorischen Anforderungen an Banken betroffen sind. Im Mittelpunkt der genaueren Erhebungen stehen vielmehr die übrigen zentralen Corporate Center Einheiten aller Divisionen und Competence Lines und damit insgesamt rund 3.700 Stellen (aktuelle Mitarbeiterzahl).

Die Maßnahmen betreffen unter Berücksichtigung bereits umgesetzter Maßnahmen noch etwa 700 Stellen und sollen - wenn möglich, bis 2013 - spätestens jedoch 2015 abgeschlossen sein. Gerade in den Stabsbereichen stieg in den zurückliegenden Jahren aufgrund der streng divisionalen Aufstellung die Personalausstattung überproportional an.

Durch eine stärkere Fokussierung und - wo sinnvoll - Bündelung erwarten wir im Zeitraum bis 2015 Synergien und sehen Möglichkeiten, die Effizienz zu steigern.

Heinz Laber, Arbeitsdirektor der HVB: "Wir werden die Umsetzung fair und transparent gestalten und alles daran setzen, betriebsbedingte Kündigungen auszuschließen. Bei einer natürlichen Fluktuationsrate von etwa 7 Prozent im Jahr sind wir hier sehr zuversichtlich. Wir haben das in der Vergangenheit in anderen Situationen immer wieder unter Beweis gestellt."

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