☰ Menu eFinancialCareers

Dresdner Bank stellt neue Vermögensverwalter ein

Andree Moschner, zukünftiger Privatkunden-Chef der Dresdner Bank, wird gleich mit guten Nachrichten im Gepäck seinen Dienst antreten: Die Allianz-Tochter plant Neueinstellungen in der Vermögensverwaltung.

Die Dresdner Bank will ihr Geschäft mit vermögenden Privatkunden im kommenden Jahr deutlich ausbauen. Wie Dresdner Bank-Vorstand Andreas Georgi der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bestätigte, will das Unternehmen in den nächsten Jahren von derzeit Rang acht in die Top Five der europäischen Vermögensverwalter im Private Banking-Segment (Kunden mit einem Vermögen zwischen 100.000 und 750.000 Euro) aufrücken.

Auch die Betreuung im Segment Wealth Management, das Kunden mit mehr als 750.000 Euro Vermögen umfasst, soll ausgebaut werden.

Dazu soll die Anzahl der Mitarbeiter in der Vermögensverwaltung in Deutschland aufgestockt und mit erweiterter Personaldecke die Zahl der deutschen Standorte kräftig ausgebaut werden. Dem Bericht zufolge soll sich so die Anzahl der Private Banking betreibenden Filialen bundesweit von derzeit 120 auf rund 250 mehr als verdoppeln. Hinzu kommen noch die Standorte des Wealth Management-Bereichs, die von derzeit 15 auf 22 erhöht werden sollen.

Neue Vermögensverwalter auch in Österreich und Luxemburg

Auch im europäischen Ausland schlägt sich das angestrebte Wachstum in Form von Neueinstellungen nieder. An den bestehenden Vermögensverwaltungs-Standorten in Luxemburg und in Österreich will Georgi die Mitarbeiteranzahl erhöhen, ebenso in den Niederlanden.

In Großbritannien werden Georgi zufolge bis 2007 drei neue Private Banking-Standorte eröffnet werden und auch nach Monaco zieht es die Frankfurter.

Filialgeschäft hat das Schlimmste überstanden

Während also Betreuer für die vermögenden Kunden europaweit gesucht sind, sieht es für die Mitarbeiter des Filialgeschäfts nicht ganz so gut aus. Eine weitere Verringerung der Mitarbeiterzahl im Filialgeschäft wollte Georgi gegenüber der Tageszeitung nicht ausschließen. Georgi macht den Mitarbeitern der Filialen aber Mut: “Wir haben das Schwierigste hinter uns gebracht.”

Kommentare (0)

Comments

Ihr Kommentar wird gerade geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung wird es live gestellt.

Antworten

Pseudonym

E-Mail

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier