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Lieblingsfarbe Rot: HRE kann Verluste reduzieren

Selbst krisengeschüttelte Institute wie die Commerzbank oder die UBS sind im ersten Quartal kraftvoll in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Bei Deutschlands Sorgenkind Nr. 1, der Hypo Real Estate (HRE), bleiben die Quartalszahlen indes tief rot.

Der verstaatlichte Immobilien- und Staatsfinanzierer hat in den ersten drei Monaten des Jahres einen Vorsteuerverlust von 324 Mio. Euro geschrieben, was immerhin 20 Prozent weniger sind als im Vorjahreszeitraum.

Doch auch bei den hochverschuldeten Staaten der Eurozone, den sogenannten PIIGS, ist die HRE mit 80 Mrd. Euro engagiert. Damit scheint das Münchner Institut unter allen deutschen Banken die größten Risiken zu tragen. Zur Rettung der HRE musste der Steuerzahler bereits 100 Mrd. Euro als Garantien und Liquiditätsspritzen beisteuern.

“Das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres war das beste seit Herbst 2008. Wir sind auf einem guten Weg, den Verlust im laufenden Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr trotz zusätzlicher Aufwendungen für die geplante Abwicklungsanstalt weiter zu reduzieren. Wir gehen dennoch unverändert davon aus, nicht vor 2012 in die Gewinnzone zurückkehren zu können”, sagte die HRE-Chefin Manuela Better.

Vor allem durch geringere Ausgaben für das Personal ist der Verwaltungsaufwand um 11,5 Prozent auf 115 Mio. Euro gefallen.

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