Durfte der Staat für die Immobilienbank Hypo Real Estate bürgen?

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Wer bislang geglaubt hat, Deutschland käme in der der Finanzkrise mit einem blauen Auge davon, sieht sich getäuscht. In einer dramatischen Nacht- und Nebenaktion hat die Bundesregierung eine Bürgschaft für die von der Kreditklemme betroffene Immobilienbank Hypo Real Estate übernommen.

26 600 000 000 EUR müssen die Steuerzahler zahlen, sollte das Münchener DAX-Institut im Zuge der Finanzkrise "über die Wupper gehen" - und die Vermögenswerte - was freilich unrealistisch ist - wertlos würden.

Während die Wirtschaftspresse das Krisenmanagement von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück lobt, fragt die Bild-Zeitung rhetorisch, warum die Politik kein Geld für alleinerziehende Mütter, arme Rentner und Studenten locker macht.

Was meinen Sie?

Ist es richtig, dass der Steuerzahler für die Probleme bei Hypo Real Estate haften sollen? Schließlich lässt sich nur so ein Domino-Effekt verhindern, der die ganze Bankenlandschaft in Deutschland in Mitleidenschaft ziehen könnte.

Oder sendet die Politik damit nicht ein fatales Signal an andere Banker: Der Steuerzahler haut Euch raus, wenn Euer Institut nur groß genug ist - egal was es kostet.

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