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Helaba glänzt mit Rekordgewinn – doch die Mitarbeiter bekommen nichts ab

Die Helaba konnte im ersten Halbjahr ihren Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 333 Mio. Euro nahezu verdreifachen, wie aus den am heutigen Donnerstag (18. August) vorgelegten Geschäftszahlen hervorgeht.

Helaba-Chef Hans-Dieter Brenner sieht denn auch allen Grund zum Jubeln: “Die Helaba hat ihr absolut bestes Halbjahresergebnis erzielt. Es ist durch zwei Faktoren geprägt: Das positive konjunkturelle Umfeld hat eine kräftige Steigerung der kundenbezogenen Ergebnisbeiträge unterstützt. Auch die stärker durch Marktbewertungen beeinflussten Ergebniskomponenten haben sich im ersten Halbjahr insbesondere im Handelsergebnis positiv ausgewirkt.”

Trotz der wachsenden Unsicherheit an den Märkten zeigte sich Brenner optimistisch, das erhöhte Ergebnisziel auch für das Gesamtjahr erreichen zu können.

Doch von dem Geldsegen scheint bei den Mitarbeitern wenig anzukommen. So sank der Personalaufwand in der ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 auf 254 Mio. Euro. Die Verminderung der Personalkosten geht laut einem Unternehmenssprecher hauptsächlich auf die Entkonsolidierung der Hannover Leasing zurück.

Für jeden ihrer rund 6000 Mitarbeiter ließ die Helaba gut 42.000 Euro springen, was in etwa auf Vorjahresniveau liegen dürfte. Die Kostenertragsquote purzelte somit von 66,2 auf 52,6 Prozent.

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