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LBBW kehrt in die schwarze Zahlen zurück: Trennung von 450 Mitarbeitern vereinbart

Die strauchelnde Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat bereits mit 450 Beschäftigten Abfindungs- und Ruhestandsregelungen getroffen, wie heute bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das erste Quartal bekannt wurde. Insgesamt will die größte deutsche Landesbank 2500 ihrer 13.600 Mitarbeiterstellen abbauen.

“Wir haben in der Bank eine große Verunsicherung. Dass das auf die Stimmung schlägt und dass Frust herrscht, dafür muss man Verständnis haben”, sagte LBBW-Chef Hans-Jörg Vetter.

Dabei konnte die LBBW in den ersten drei Monaten des Jahres einen Vorsteuergewinn von 156 Mio. Euro erzielen, was um 56 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum liegt. Im Gesamtjahr 2009 musste das Institut noch einen Vorsteuerverlust von 1,214 Mio. Euro verkraften.

Während das Zinsergebnis um 20,7 Prozent auf 555 Mio. Euro zulegte, fiel das Provisions- um 71,9 Prozent auf 66 und das Handelsergebnis um 68,5 auf 59 Mio. Euro. Der Verwaltungsaufwand sank geringfügig um 2,6 Prozent und auch der Personalaufwand blieb auf Vorjahresniveau.

Angesichts des anhaltend schwierigen Finanzmarktumfeldes wagte die Bank keinen konkreten Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. “Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ein deutlich verbessertes Ergebnis 2010 vorzulegen”, ergänzte Vetter.

Die Bank ist nach Angaben von Landesvertretern im Verwaltungsrat mit rund 2 Mrd. Euro in Griechenland engagiert. Dabei handelt es sich neben Staatsanleihen auch um Kredite und Investitionen in Unternehmen.

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