Nach Fusion mit Cominvest streicht Allianz Global Investors mindestens 150 Stellen

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Nach der Übernahme der Commerzbank-Tochter Cominvest hat die Allianz-Fondstochter Allianz Global Investors (AGI) einen harten Sparkurs angekündigt.

Napier Scott.

Napier Scott.

In einem Interview mit der Börsen-Zeitung kündigten die beiden Co-Vorstandsvorsitzenden Horst Eich und Thomas Wiesemann an, knapp zehn Prozent der 1.600 Stellen zu streichen.

Personalveränderungen im Umfang von 75 Stellen - wie bei der Deutsche-Bank-Fondstochter DWS - seien bei AGI/Cominvest nicht ausreichend, zitierte sie das Blatt. Die Beschäftigten müssen sich darauf einstellen, dass mindestens die doppelte Zahl abgebaut werden wird.

Außerdem wird die Fondspalette kräftig ausgedünnt. 100 der 500 Publikumsfonds sollen aufgelöst werden, ein Großteil noch in diesem Jahr.

Die Zusammenlegung der Büros hat ebenfalls bereits begonnen. Die ersten Cominvest-Teams seien bereits vor Ostern in die Frankfurter Räume der neuen AGI-Kollegen umgezogen. Bis Ende Juli soll dieser Prozess abgeschlossen sein.

Die Betriebsräte von Cominvest und AGI waren für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Wie nicht anders zu erwarten war, sind auf der gemeinsamen Karriere-Homepage derzeit keine freien Stellen ausgeschrieben.

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