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Scharfe Kritik des Erzbischofs: Sind Boni unsolidarisch?

Zur raschen Begrenzung der Managerboni hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch die Bundesregierung aufgefordert. Demnach seien Bonuszahlungen nur bei langfristigem Erfolg der Banken legitim. “Ich meine, dass Manager jetzt einmal fünf bis zehn Jahre warten müssen, um dann zu sehen, ob sie es schaffen, anhaltenden Ertrag zu bringen”, forderte der Freiburger Erzbischof in einem Interview mit der Nachrichtenagentur <a href="https://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5ho2TisdTOLwyXBagy_zmy7r2WLrg" target="_blank" AFP.

Zollitsch betonte die soziale Verpflichtung des Geldes: “In der Wirtschaftskrise sind wir Gefahr gelaufen, zu stark eine Ellenbogengesellschaft zu werden. Trotz Krise müssen wir solidarisch sein.”

Um diese Thematik sei es in den zurückliegenden Wochen etwas ruhig geworden, kritisierte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. “Wir haben keine Zeit zu verlieren und dürfen nicht zur Tagesordnung zurückkehren, mit der damals die Krise begann.”

Konkret regte Zollitsch eine gemeinsame deutsch-französische Initiative an. “Denn wenn die beiden zentralen Länder in der europäischen Wirtschaft handeln und Großbritannien mitziehen würde, dann ist das nicht nur ein klares Zeichen, sondern das hätte Signalwirkung, durch die andere EU-Staaten mitmachen würden.”

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