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Dresdner Bank hat seit Jahresbeginn knapp 1.000 Stellen abgebaut

Die kurz vor der Übernahme durch die Commerzbank stehende Dresdner Bank hat ihrem Noch-Eigentümer Allianz in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres ein Minus von 1,7 Mrd. Euro beschert.

Zugleich hat die Frankfurter Krisenbank seit Jahresbeginn bei der Zahl der Mitarbeiter kräftig gesägt. In den ersten neun Monaten sank die Zahl der Dresdner Banker um 3,5 Prozent auf 25.393 (Ende 2007: 26.309).

Ein Sprecher der Bank sagte, der Stellenabbau sei über alle Geschäftsbereiche im In- und Ausland erfolgt. Unter anderem seien 127 Stellen durch den Verkauf der Immobilienfondstochter Degi an die Aberdeen Asset Management weggefallen.

Zur Entwicklung der Mitarbeiterzahl im kommenden Jahr konnte der Sprecher keine Angaben machen.

Derweil berichtet die FAZ von erheblichem Unmut in den Belegschaften von Commmerzbank und Dresdner Bank. Stein des Anstoßes soll ein Bonuspool mit einem Volumen von 400 Mio. Euro sein, den der Chef des Investmentbanking bei Dresdner Kleinwort, Stefan Jentsch, angeblich per Videobotschaft angekündigt hat.

Während einer Telefonkonferenz mit Journalisten hat Allianz-Finanzvorstand Helmut Perlet nach Angaben einer Konzernsprecherin die in dem Zeitungsbericht genannte Summe bestätigt.

Da das Geschäftsjahr noch nicht beendet sei, könne er im Moment aber noch nicht sagen, welcher Mitarbeiter welche Summe bekommen werde. Die Summe die für “Halteprämien” bereit gestellt werde, betrage aber rund ein Drittel der genannten 400 Mio. Euro, sagte Perlet.

Obwohl die fusionierte Commerzbank-Dresdner Bank nach bisherigen Plänen 9.000 Stellen streichen wird, sucht die Dresdner Bank weiter von Vertriebsspezialisten. Der Online-Stellenpool der selbsternannten Beraterbank umfasst derzeit 25 Positionen für Banker mit Berufserfahrung.

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