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Die Schweden kommen: SEB steigt ins deutsche Investmentbanking ein

Nachdem sich die SEB im Januar von ihrem deutschen Privatkundengeschäft und 2200 Mitarbeitern getrennt hat, blasen die Schweden jetzt zum Angriff auf das hiesige Firmenkundengeschäft. Die Schweden wollen damit vom anziehenden M&A-Geschäft in Deutschland profitieren.

Dazu hat die SEB ein neunköpfiges Team für das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen (M&A) sowie Corporate Finance in Frankfurt neu aufgebaut. Für die Leitung des neuen Geschäftsfeldes hat die SEB Jutta Dönges von Goldman Sachs sowie Frank Löhner von KI Kapital angeheuert.

Ein Unternehmenssprecher führte die Expansion auf gute Rahmenbedingungen in Deutschland zurück. Außerdem wolle die SEB damit ihre Angebotspalette vervollständigen. Bestehende Kunden würden diese Dienstleistungen nachfragen.

Derzeit beschäftigt die SEB in Deutschland etwa 1200 Mitarbeiter in den Bereichen Asset Management und Merchant Banking, worin das gesamte Firmenkundengeschäft zusammengefasst ist. Laut dem Unternehmenssprecher wolle sich die SEB über alle Bereiche “selektiv mit Spezialisten” verstärken.

“Wir haben ehrgeizige Wachstumsziele”, betonte der Sprecher. Bislang unterhalte die SEB in Deutschland Geschäftsbeziehungen zu etwa 400 Kundengruppen, was bis 2013 “signifikant” um eine dreistellige Zahl ausgebaut werden solle. Der Umfang weiterer Neueinstellungen hänge von dem Erfolg bei der Umsetzung der Wachstumsziele ab.

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