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Zweiter Versuch: Blackstone kehrt nach Deutschland zurück

Nach rund drei Jahren Abwesenheit kehrt die US-Beteiligungsfirma Blackstone nach Deutschland zurück. Ab Herbst soll der Gerresheimer-Chef Axel Herberg das Private Equity-Geschäft von Düsseldorf aus wiederaufbauen. Bereits von 2003 bis 2007 unterhielt die weltgrößte Beteiligungsgesellschaft ein Büro in Hamburg.

“Wir sehen große Chancen in den deutschen, schweizer und österreichischen Märkten und wir sind erfreut Axel Herberg für die Leitung unseres Geschäftes in diesen Ländern gewinnen zu können”, sagte Blackstone-Chef Stephen A. Schwarzman.

Doch ein nennenswerter Personalaufbau solle vorerst nicht erfolgen, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte. Dies hänge von der künftigen Geschäftsentwicklung ab, hieß es weiter.

Die Private Equity-Gesellschaft steuert ihre deutschen Beteiligungen von London aus, wobei das Unternehmen derzeit nur einen 4,5 Prozent-Anteil an der Deutschen Telekom hält sowie bei dem Folienspezialisten Klöckner Pentaplast engagiert ist.

Blackstone war 2004 bei dem Spezialglashersteller Gerresheimer eingestiegen. Dort hatte Herberg die Umstrukturierung für die Beteiligungsgesellschaft vorangebracht. Überdies hatte Blackstone in kürzester Zeit diverse Beteiligungen in Deutschland erworben und rasch wieder abgestoßen.

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