Neue Privatbank der Credit Suisse Schweiz

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Die Credit Suisse legt ihre Privatbanktöchter zusammen und schafft damit einen Giganten des Private Bankings in der Schweiz.

Was als Gerücht schon länger im Markt war, ist nun Realität: Die Credit Suisse (CS) legt die vier Privatbankentöchter Clariden, Hofmann, Leu und Banca di Gestione Patrmoniale zusammen. Zusammen mit CS Fides entsteht dadurch die neue Privatbank Clariden Leu, die Vermögen in der Höhe von 112 Mrd. Franken verwaltet.

Das somit entstandene Schwergewicht der Branche beschäftigt derzeit 1800 Mitarbeiter. Doch was wäre eine Fusion ohne entsprechende Kosteneinsparungen? Die CS erhofft sich durch die Zusammenlegung Synergien, die ab 2008 zu jährlich 100 Mio. Franken mehr Gewinn führen.

Dies bedeutet nicht zuletzt, dass Stellen abgebaut werden. Aber nicht nur. Denn während standardisierte Stellen der Fusion zum Opfer fallen, werden qualifizierte Stellen neu geschaffen.

200 Stellen sollen laut Credit Suisse konkret abgebaut werden. Hunderte qualifizierte Fachleute werden hingegen gesucht. Daniel Hippenmeyer, Leiter des Recruiting Schweiz, spricht gar von einer "talent war", die im Gang ist.

Die CS hat gegenwärtig über 600 offene Stellen allein in der Schweiz. Vor allem hoch spezialisierte Leute sind gefragt, allen voran Kundenberater, aber auch IT-Spezialisten oder Projektmanager mit Erfahrung.

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