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Allianz übertrifft Erwartungen: Asset Management entwickelt sich zum “Hochleistungsmotor”

Um 22,7 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro konnte der Allianz-Konzern seinen operativen Gewinn im zweiten Quartal steigern, womit der Versicherungsriese die Analysten-Prognosen von durschschnittlich 1,9 Mrd. Euro deutlich schlagen konnte. Für das Gesamtjahr rechnet die Allianz jetzt mit einem Betriebsergebnis von 7,2 Mrd. Euro.

“Wir haben ein sehr gutes Halbjahr mit zweitstelligen Wachstumsraten sowohl im gesamten Umsatz als auch im operativen Ergebnis. In einem durch außergewöhnlich hohe Naturkatastrophenschäden gekennzeichneten Halbjahr zeigen unsere Erfolge, dass unsere Diversifikation nach Geschäftsfeldern und geographischen Regionen dabei hilft, stabile Ergebnisse zu erzielen”, sagte Konzernchef Michael Diekmann.

Trotz Naturkatastrophen bleibt Schadensversicherung Cash-Cow

Zu dem Erfolg haben allerdings die einzelnen Sparten sehr unterschiedlich beigetragen. Trotz erheblicher Naturkatastrophen erwies sich erneut die Schadensversicherung mit einem Wachstum des operativen Ergebnisses um 28,2 Prozent auf 1,15 Mrd. Euro als Cashcow. Die Schaden-Kosten-Quote verringerte sich binnen Jahresfrist von 98,9 auf 96,3 Prozent.

Mit einem Einbruch des Betriebsergebnisses um 28 Prozent auf 713 Mio. Euro zeigte sich die Lebens- und Krankenversicherungssparte abermals als Sorgenkind des Konzerns. Auch die Cost-Income Ratio verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr von 93,9 auf 96 Prozent.

Asset Management verdoppelt Ergebnis

Dagegen sprang das operative Ergebnis im Asset Management um stolze 109,8 Prozent auf 516 Mio. Euro in die Höhe. Laut der Allianz war für diese Entwicklung die Steigerung der Provisionsüberschüsse um 58 Prozent auf 1,2 Mrd. mitverantwortlich. Insgesamt beliefen sich die verwalteten Drittgelder zu Juniende auf 1,14 Mrd. Euro.

“Das Asset Management zeigte in diesem Quartal erneut eine herausragende Leistung. Mit positiven Nettomittelzuflüssen in sechs aufeinander folgenden Quartalen gelingt es uns, unser Vermögensverwaltungsgeschäft zu einem Höchstleistungsmotor zu entwickeln. Der Beitrag dieses Geschäfts zu den Quartalsüberschüssen der Allianz Gruppe ist über die Zeit signifikant gestiegen und macht im zweiten Quartal 21,2 Prozent aus”, ergänzt Allianz-Vorstandsmitglied Oliver Bäte.

Mitarbeiterzahl leicht verringert

Konzerweit vermindert sich die Mitarbeiterzahl um 0,7 Prozent auf 152.070 Beschäftigte, wobei die Mitarbeiter im Ausland marginal auf 104.301 zunahmen. Dagegen schrumpfte die Mitarbeiterzahl in Deutschalnd im ersten Halbjahr um 2,6 Prozent auf 47.769 Beschäftigte.

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