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Dresdner Bank baut um

Bei der Zusammenlegung von Corporate Banking und Investment Banking krempelt die Dresdner Bank ihre Geschäftsbereiche in punkto Personalstruktur und Vergütung um.

Eine Umstrukturierung steht offenbar dem 8.500 bis 9.000 Mann starken Firmenkunden- und Kapitalmarktgeschäfts der Dresdner Bank bevor, das derzeit zum Geschäftsbericht CIB zusammengelegt wird. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Dem Bericht der Tageszeitung zufolge soll das derzeitige Verhältnis zwischen Back Office- und Front Office-Mitarbeitern von 1:3,5 zu Gunsten der derzeit 2.000 Banker mit Kundenkontakt verändert werden. Geplant sei demzufolge ein Verhältnis von 1:3 oder idealer Weise von 1:2,5.

Dieses Verhältnis kann auf zwei grundverschiedenen Wegen erreicht werden: Entweder durch den Abbau von einigen Tausend Arbeitsplätzen im Verwaltungsbereich oder durch die Neueinstellung von Personal im Front Office. Möglich ist zudem eine Mischung beider Wege.

Die gute Nachricht für Banker: Unter Berufung auf “Finanzkreise” berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung in diesem Zusammenhang, dass die Zahl der Kundenbetreuer auf jeden Fall erhöht werden soll. Das ergibt vor allem angesichts eines von der Dresdner Bank-Spitze erwarteten Wachstums von 20 bis 30% in dem neuen zusammengelegten Geschäftsbereich Sinn.

Neuordnung der Bonifikationen

Teil eines Konzepts von Stefan Jentzsch, dem neuen Chef des Geschäftsbereichs Corporate and Investment Banking, das zur Steigerung der Rentabilität beitragen soll, ist der Frankfurter Allgemeine Zeitung zufolge auf jeden Fall eine Neuordnung der Bonifikationen für die Banker.

Während die Höhe der variablen Vergütung bislang direkt vom erwirtschafteten Ertrag eines Mitarbeiters für den eigenen Geschäftsbereich abhängt, soll sich der Bonus künftig stärker am Gesamterfolg der Bank orientieren – abhängig von der Höhe der Hierarchiestufe. So soll in Zukunft der Gesamterfolg der Dresdner Bank ohne egoistische Verteilungskämpfe der Mitarbeiter gesteigert werden.

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