Credit Suisse zeigt 75 Investmentbankern die Tür

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Nach den eher bescheidenen Ergebnissen der Credit Suisse im zweiten Quartal werden jetzt 75 Stellen in der Investmentbank abgebaut. Dies geht aus einer internen Email hervor, die die Schweizer Großbank gestern verbreitete.

"Bei der Kontrolle der Größe unseres Geschäftes im Verhältnis zu den Kundenaktivitäten und den Marktbedingungen bleiben wir proaktiv", heißt es in der Email. Demnach wird der Stellenabbau vor allem "Supportfunktionen" am Standort London betreffen.

Bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen hatte CS-Chef Brady Dougan das Geschäftsumfeld als "unsicher und herausfordernd" beschrieben. Insgesamt beschäftigt die Bank in ihrer Investmentbank etwa 20.600 Mitarbeiter.

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg plant auch Barclays den Abbau von 300 Stellen im Middle- und Backoffice in seiner Investmentbank. Für die Branche stellt sich die Frage, ob es sich hierbei lediglich um Einzelfälle oder um eine generelle Trendwende in der Personalpolitik der Investmentbanken handelt.

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