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Frankfurter Banken entlassen wieder vereinzelt Investmentbanker

Acht Wochen bevor die Banken die Bücher für das vierte Quartal schließen, beginnen die ersten Banken mit ersten Entlassungen.

Am Freitag gab die Deutsche Bank bekannt, dass der Leiter des weltweiten Aktienderivatehandels gehen muss. Auch der Leiter des Geschäfts in Asien und ein Händler müssen gehen.

Die Situation ist offenbar so ernst, dass sich jetzt sogar der längst in den Unruhestand verabschiedete Ex-Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer zu Wort gemeldet hat.

Er sehe schwierige Zeiten auf die Branche in den nächsten Jahren zukommen, unkte der Mann, der das Frankfurter Institut mit der Übernahme der US-Bank Bankers Trust 1998 entscheidend in Richtung Investmentbanking positioniert hat.

Aber nicht nur die Deutsche Bank beginnt mit den “Freisetzungen”. Wie mehrere Headhunter in Frankfurt gegenüber eFinancialCareers bestätigten hat die UBS in der vergangenen Woche mindestens sechs Mitarbeiter entlassen, davon vier aus dem Bereich Aktienderivate und zwei aus dem Bereich Fixed Income.

Auch Merrill Lynch, Credit Suisse und Goldman Sachs haben sich von Front-Office-Mitarbeitern getrennt. Sprecher der Banken wollten sich zu den Entlassungen nicht äußern oder waren nicht zu erreichen.

Im Vergleich zu New York und London kann man die Entlassungen in Frankfurt aber noch an einer Hand abzählen. Erst am Donnerstag war bekannt geworden, dass sich die Citigroup und Goldman Sachs weltweit von 12.000 Mitarbeitern trennen werden.

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