☰ Menu eFinancialCareers

Rothschild holt UBS-Investmentbanker Reitz als neuen Deutschland-Chef

Führungswechsel bei der Investmentbank Rothschild in Frankfurt. Martin Reitz wird neuer Head of Investmentbanking und damit faktisch neuer Deutschland-Chef.

Wie das auf das Beratungsgeschäft spezialisierte Institut am Donnerstag mitteilte, übernimmt der langjährige Investmentbanking-Co-Chef der UBS Deutschland am 1. August das Steuer. Bis dahin dürfte der Banker – wie in der Branche üblich – seine Freizeit mit Unkrautjäten verbringen.

Damit ist Rothschild innerhalb kurzer Zeit der nächste Personalcoup geglückt. Erst vor zwei Wochen hatte das Institut sein Führungsteam um die Restrukturierungsexpertin Heike Munro erweitert, die von der Deutschen Bank zu Rothschild wechseln wird.

Reitz, seit 2001 bei UBS, hatte dort zuletzt mit Mark Pohlmann das Investmentbanking in Deutschland geleitet. Ab dem Sommer leitet er dann das Investmentbanking von Rothschild im deutschsprachigen Raum. Reitz hat in der Vergangenenheit Industriekonzerne wie Bayer und BASF sowie Finanzinvestoren wie Apax, BCPartners und HgCapital betreut.

In der Bank-Hierachie steht Reitz dann über Hans Lotter und Dirk Pahlke, die beiden Co-Chef für Fusionen und Übernahmen sowie Heinrich Kerstien, Co-Head of European Debt Advisory.

Mit rund 60 Bankern verfügt Rothschild über eines der erfahrensten und schlagkräftigsten Senior-Teams und ist zudem auch eines der größten Corporate-Finance-Beratungshäuser in Deutschland.

UBS-Banker Pohlmann leitet das Investmentbanking in Deutschland künftig allein, wird dabei aber von Hermann Prelle, der in London als Co-Chef das europäische Investmentbanking verantwortet. Er wird sich laut UBS künftig wieder verstärkt auch um das deutsche Geschäft kümmern.

Kommentare (0)

Comments

Ihr Kommentar wird gerade geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung wird es live gestellt.

Antworten

Pseudonym

E-Mail

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier