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Bei Sarasin purzeln Vorsteuergewinn und Vergütungen: Schwierigkeiten bei der Anwerbung von Kundenberatern?

Bei der Basler Privatbank Sarasin verminderte sich das Vorsteuerergebnis um 2,3 Prozent auf 143 Mio. Franken. Durch geringere Steuern legte indes der Nettogewinn um 2,3 Prozent auf knapp 125 Mio. Franken zu, wie das Institut am heutigen Donnerstag (24. Februar) mitteilte.

Durch einen starken Nettoneugeldzufluss von 13,4 Mrd. Franken durchbrach die Privatbank mit 103,4 Mrd. Franken an verwalteten Kundenvermögen erstmals die 100 Mrd. Franken-Marke.

Die Expansionsstrategie des von der niederländischen Rabobank kontrollierten Instituts schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder. Die Zahl der Mitarbeiter (auf Vollzeitbasis) erhöhte sich um 5,5 Prozent auf 1642,4 Stellen. Dagegen legte der Personalaufwand unterproportional um 2,7 Prozent auf 368 Mio. Franken zu.

Somit haben die Mitarbeiter weniger im Portemonnaie. Der Personalaufwand pro Kopf verminderte sich um 2,7 Prozent auf durchschnittlich gut 224.000 Franken. Für diese Entwicklung scheint es einen einfachen Grund zu geben: Sarasin kommt bei dem Aufbau der Back- und Middleoffice-Position offenbar schneller voran als im Frontoffice.

Dementsprechend heisst es im Geschäftsbericht: “Die Fortsetzung der Wachstumsstrategie führte im Berichtsjahr zu einem Anstieg des Personalbestands um 5 Prozent, welcher zur Stärkung der Mid- und Backoffice-Funktionen beitrug. Das Kundenberaterteam wurde während dessen nur leicht vergrössert: Netto wurden acht zusätzliche Kundenberater (inkl. Assistenzen) angestellt, was zu einer leichten Reduktion des Anteils der Kundenberater am Gesamtmitarbeiterbestand auf 26 Prozent führte.”

Jeder der 434 Kundenberater betreute in 2010 Kundenvermögen von durchschnittlich fast 200 Mio. Franken, was eine Steigerung von 5 Prozent bedeutet.

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