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Kleine Schritte nach oben

Der Kreditkrise zum Trotz: Die Beschäftigungspläne der Banken verbessern sich leicht.

Trotz sich abschwächender Konjunktur planen die deutschen Dienstleistungsunternehmen auch 2008 eine hohe Zahl an Neueinstellungen. Das belegt eine aktuelle Erhebung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

“Der Jobmotor Dienstleistungssektor läuft 2008 weiter”, fasste DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben die Ergebnisse des “Dienstleistungsreports Herbst 2007” gegenüber dem “Handelsblatt” zusammen.

Auch die Beschäftigungspläne der Kreditinstitute haben sich verbessert – jedoch nur marginal. Seit viereinhalb Jahren steigt damit der Beschäftigungssaldo in der Kreditwirtschaft kontinuierlich, aber sehr schleichend. Doch auch 2008 werden keine Beschäftigungsimpulse von der Kreditwirtschaft ausgehen. Die Krise der faulen Kredite verhindert hier eine Verbesserung der Personalsituation.

Eingetrübte Erwartungen

Geschäftslage wie auch -erwartungen der Kreditwirtschaft haben sich dem DIHK zufolge deutlich eingetrübt. Dies hat ihre Ursache in der Hypothekenmarktkrise in den USA, die auch deutsche Kreditinstitute betrifft. Aktuell fühlen die Banken vor allem Unsicherheit im Geldmarkt. Ungeklärte Risiken verteuern das Kreditgeschäft, so dass nur ein Fünftel der Banken für das nächste Jahr bessere Geschäfte erwartet als im Jahr 2007.

Der Saldo der Beschäftigungspläne im Bankenbereich verbessert sich daher zwar um einen Prozentpunkt – aber auf immer noch minus 15 Prozentpunkte. Das ist die einzige Branche im Dienstleistungssektor, in der überwiegend Stellenabbau geplant ist.

Der Anteil der Unternehmen, die künftig Stellen abbauen wollen, überwiegt mit 27% den 12%-igen Anteil der Unternehmen, die in den nächsten Monaten Personal aufstocken will, immer noch deutlich. Immerhin 61% der Unternehmen im Kreditgewerbe beabsichtigen ihren Mitarbeiterstamm in den nächsten zwölf Monaten unverändert zu lassen.

Bei der Frühjahrsumfrage 2007 wollten ebenfalls 27% der Banken Personal reduzieren, lediglich 11% beabsichtigten jedoch per Saldo Mitarbeiter einzustellen.

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