NordLB wieder in schwarzen Zahlen: Trendwende an Märkten lässt Handelsergebnis einbrechen

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Die Party an Teilen der Wertpapiermärkte scheint sich dem Ende zuzuneigen. Während noch viele Banken für das erste Quartal im Handelsergebnis beträchtliche Erträge erzielten, musste die NordLB jetzt eine Trendwende verkraften.

So sank das Handelsergebnis in den ersten drei Monaten des Jahres um 82 Prozent auf 67 Mio. Euro gegenüber dem ersten Quartal, wie aus den jetzt vorgelegten Quartalszahlen hervorgeht.

"Noch im vergangenen Jahr hatte die Bank deutlich von Kursaufholungen im Wertpapierportfolio profitiert und damit umfangreiche Bewertungsabschläge kompensieren können, die nach Ausbruch der weltweiten Finanzkrise vorgenommen worden waren. Ein ähnlicher Sondereffekt ist im laufenden Jahr nicht zu erwarten", hieß es bei der NordLB.

Auch das Vorsteuerergebnis brach um 84 Prozent auf 52 Mio. Euro ein. Dagegen blieb das Zinsergebnis mit 357 Mio. Euro (+3 Prozent) auf Vorjahresniveau und das Provisionsergebnis legte auf niedrigem Niveau um 25 Prozent auf 50 Mio. Euro zu.

NordLB-Chef Gunter Dunkel sprach von einem "soliden Ergebnis". Angesichts der "schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen" wagte Dunkel keine konkrete Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Die Verwaltungsaufwendungen blieben mit 249 Mio. Euro weitgehend stabil. Da hierin nach Bankangaben auch umfangreiche Sonderprojekte erhalten waren, dürfte es auch in Portemonnaies nicht lauter geklingelt haben.

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