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Postbank: Höhere Gehälter und weniger Jobs

Gute und schlechte Nachrichten für die Mitarbeiter der Bonner Postbank: Höheren tariflichen Gehältern stehen bis zu 1.200 gefährdete Arbeitsplätze gegenüber.

Gute Nachricht für die Kundenbetreuer im Retailbanking der Postbank: Die Tarifverhandlungen für die Postbank-Privatkundensparte DP Retail brachten den 5.332 Bankern eine Gehaltserhöhung.

Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in den 850 Filialen der Postbank erhalten demnach für die Monate Mai bis November 2006 eine Einmalzahlung in Höhe von 250 Euro. Am 1. Dezember 2006 steigen die Gehälter um 3 %, ab dem 1. Dezember 2007 um weitere 2,5 %.

Die Beamten, die in den Filialen der Postbank tätig sind, sollen im Mai 2007 eine Einmalzahlung in Höhe von 110 Euro erhalten. Der Tarifvertrag tritt Angaben der Postbank zufolge am 1. Mai 2006 in Kraft und hat eine Mindestlaufzeit bis zum 31. Juli 2008.

1.200 Arbeitsplätze in Gefahr?

Die Kehrseite der Medaille: Zeitungsberichten zufolge sind bis zu 1.200 Arbeitsplätze von Postbank-Mitarbeitern akut gefährdet. Nachdem zunächst von Seiten der Postbank bekannt gegeben wurde, die Post-Tochter werde bis Ende 2008 bei der übernommenen Bausparkasse BHW und in den 850 Filialen auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten, berichtet nun die “Börsen-Zeitung” von rund 1.200 zur Disposition stehenden Arbeitsplätzen in der Postbank-Gruppe.

Etwa die Hälfte des Stellenabbaus, der bis Ende 2007 vollzogen sein soll, werde auf die Hamelner BHW entfallen, berichtete die “Börsen-Zeitung” ohne Angabe von Quellen weiter. Damit scheint die ursprüngliche Ankündigung der Postbank, im Zuge der Zusammenführung Doppelarbeiten, wie etwa in der Verwaltung, abzubauen, doch zügig umgesetzt zu werden.

Ob der kolportierte Abbau von 1.200 Arbeitsplätzen über die angekündigten “attraktiven Abfindungs- und Vorruhestandsregelungen” bewerkstelligt werden soll, deren Umsetzung nach der Zustimmung des Konzernbetriebsrates noch im Juni beginnen dürften, bleibt offen.

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